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Shanghai Summer School 2026 am CDHK der Tongji-Universität: Internationale Studierende erleben Innovation, Forschung und Kultur in China

Am 5. September 2026 ging die Shanghai Summer School 2026 erfolgreich zu Ende. Das von der Bildungskommission der Stadt Shanghai geförderte und vom CDHK organisierte Programm wurde vom Kolleg für Maschinenbau und Robotik, dem Kolleg für Bauingenieurwesen, dem Kolleg für Innovation und Unternehmertum sowie dem Qidi-Kolleg der Tongji-Universität unterstützt.

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Die Summer School bot zwei zukunftsorientierte Themenprogramme an: „Innovation in der digitalen und intelligenten Fertigung“ sowie „Roboter für die Erdbebenrettung“. Durch die zeitlich abgestimmte Durchführung der Programme und die gemeinsame Nutzung von Lehr- und Forschungsressourcen konnten die Teilnehmenden ein intensives und praxisnahes Studienprogramm erleben. Insgesamt nahmen 60 Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende von zehn renommierten Universitäten aus Deutschland und Österreich teil und kamen zum akademischen Austausch und zur fachlichen Weiterbildung nach China.

Die Summer School nutzte gezielt die herausragenden ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen der Tongji-Universität sowie ihre über zwei Jahrzehnte gewachsene Erfahrung in der chinesisch-deutschen Hochschulkooperation. Die Summer School ermöglichte den Teilnehmenden einen fachlichen Austausch zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Technik sowie persönliche Begegnungen im internationalen Umfeld. Sie leistete zugleich einen weiteren Beitrag zum internationalen Austausch der Tongji-Universität.

Im Rahmen zweier thematischer Programme erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen aus Wissenschaft und Praxis kennenzulernen:Das Programm „Innovation in der digitalen und intelligenten Fertigung“ beschäftigte sich mit der Transformation und Weiterentwicklung intelligenter Produktionssysteme, innovativen Designansätzen mithilfe generativer künstlicher Intelligenz (AIGC) sowie nachhaltigen und CO₂-armen Technologien;Das Programm „Roboter für die Erdbebenrettung“ legte den Schwerpunkt auf intelligente Katastrophenvorsorge, bionische Robotik und interdisziplinäre Anwendungen künstlicher Intelligenz im Ingenieurwesen. Damit griff das Programm zentrale Zukunftsthemen der internationalen Hightech-Industrie sowie des Katastrophenschutzes auf und verband aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse eng mit den Anforderungen der industriellen Praxis.

Bei der Eröffnungszeremonie hießen YIN Wen, Direktor des International Office der Tongji-Universität, und Prof. Dr.-Ing. CAI Liming, Vizedirektor des CDHK, die aus verschiedenen europäischen Ländern angereisten Studierenden herzlich willkommen.

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Teilnehmende aus renommierten europäischen Hochschulen

Die Teilnehmenden der diesjährigen Summer School kamen überwiegend von renommierten technischen Universitäten Deutschlands, darunter die Technische Universität München, die Technische Universität Berlin, die Ruhr-Universität Bochum und die RWTH Aachen University. Darüber hinaus nahmen auch Studierende der Technischen Universität Graz sowie weiterer europäischer Hochschulen teil. Vertreten waren alle Qualifikationsstufen von Bachelor-, Master- und Promotionsstudierenden.Das fachliche Spektrum der Teilnehmenden umfasste insbesondere die Ingenieurwissenschaften, darunter Maschinenbau, Künstliche Intelligenz, Elektrotechnik und Robotik. Darüber hinaus brachten einige Studierende auch Hintergründe aus den Bereichen Management, Medizin sowie Geistes- und Rechtswissenschaften mit.

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Gemeinsame Lehre chinesischer und deutscher Experten mit aktuellen Forschungsthemen

Um ein praxisnahes und international ausgerichtetes Studienprogramm anzubieten, brachte die Summer School Lehrende der Tongji-Universität und deutsche Experten aus renommierten Hochschulen zusammen. Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Fachbereichen gestalteten gemeinsam ein Vorlesungs- und Seminarprogramm zu aktuellen Themen aus Robotik, intelligentem Bauen und bionischen Systemen.

Prof. Dr. TANG Qirong, Vizedirektor des CDHK, eröffnete die akademische Vortragsreihe mit seinem Vortrag „Future Robotics“. Darin gab er Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Robotik und künstlichen Intelligenz und stellte Forschungsfelder der Tongji-Universität vor, darunter Schwarmintelligenz, verkörperte Intelligenz, Weltraumrobotik und autonome Systeme für extreme Umgebungen. Anhand konkreter Forschungsprojekte erläuterte er Anwendungen moderner Robotik in Bereichen wie Weltraumforschung, Rettungseinsätzen und intelligenter Fertigung. Prof. Zeeshan Qaiser von der Fakultät für Bauingenieurwesen widmete seinen Vortrag „Data-Driven Vibration Control for Intelligent Construction Robots“ aktuellen Ansätzen zur intelligenten Steuerung von Baurobotern, insbesondere dem Einsatz von maschinellem Lernen und adaptiven Mechanismen.Dr. GAO Lingchong von der Technischen Universität München und weitere deutsche Experten brachten internationale Perspektiven aus der Robotik ein und stellten aktuelle Forschungsansätze sowie Anwendungen im Bereich der Ingenieurwissenschaften vor.Ergänzend boten Lehrende der International School der Tongji-Universität Sprachkurse und Veranstaltungen zur chinesischen Kultur an, um den internationalen Studierenden einen vertieften Einblick in Sprache und Kultur Chinas zu ermöglichen.

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Enge Verzahnung von Industrie, Wissenschaft und Forschung und Aufbau eines durchgängigen praxisorientierten Ausbildungskonzepts

Die Summer School entwickelte ein durchgängiges Ausbildungskonzept, das akademische Lehre, praktische Forschungsarbeit, Unternehmenspraxis und kulturellen Austausch miteinander verband. Im Rahmen des Programms organisierte das CDHK eine Reihe anspruchsvoller Forschungs- und Praxisaktivitäten. Die internationalen Studierenden besuchten unter anderem das State Key Laboratory of Disaster Reduction in Civil Engineering, die Ausstellungshalle für Meeresforschung der Tongji-Universität, das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Maschinenbau sowie die Hochgeschwindigkeits-Magnetschwebebahn-Teststrecke. Auf diese Weise konnten sie einen direkten Einblick in die Forschungsaktivitäten der Tongji-Universität und ihre interdisziplinären Projekte gewinnen.

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Im Rahmen der Unternehmenspraxis besuchten die Teilnehmenden in mehreren Gruppen die Shanghaier Niederlassung von GEA sowie das chinesische Robotikunternehmen LimX Dynamics. Dabei erhielten sie Einblicke in die Abläufe der intelligenten Fertigung und die praktischen Einsatzmöglichkeiten intelligenter Robotersysteme. Darüber hinaus konnten sie sich mit aktuellen Entwicklungen in der modernen Fertigung und im Bereich intelligenter Ausrüstungstechnologien in China vertraut machen.In Zusammenarbeit mit dem Kolleg für Innovation und Unternehmertum der Tongji-Universität nahmen die Teilnehmenden zudem an Workshops zur Robotikinnovation sowie an internationalen Innovationswettbewerben teil. Dabei setzten sie sich mit aktuellen technologischen Fragestellungen auseinander und entwickelten eigene Projektideen und Lösungsansätze.

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Technologie und Kultur im Austausch: Einblicke in Innovation und kulturelle Vielfalt Chinas

Begleitend zum Studienprogramm fanden verschiedene interkulturelle Aktivitäten statt, die fachliches Lernen mit kulturellen Erfahrungen verbanden. Die internationalen Studierenden besuchten unter anderem kulturelle Sehenswürdigkeiten der Jiangnan-Region, darunter den Yuyuan-Garten und die historische Wasserstadt Zhujiajiao, sowie das Shanghai Museum und das China Art Museum Shanghai. Darüber hinaus lernten sie die traditionelle chinesische Bewegungsform Baduanjin kennen und erhielten dabei einen direkten Einblick in Aspekte der chinesischen Kultur.

Beim Besuch des Shanghai Urban Planning Exhibition Center beschäftigten sich die Teilnehmenden zudem mit der Entwicklung der Städtepartnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg. Dadurch erhielten sie Einblicke in die städtebauliche Entwicklung Shanghais und die deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Die verschiedenen Aktivitäten trugen dazu bei, ihr Verständnis für das heutige China aus unterschiedlichen Perspektiven zu erweitern.

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Positive Rückmeldungen und neue Perspektiven für ein Studium an der Tongji-Universität

Die zweiwöchige Summer School wurde erfolgreich abgeschlossen und stieß bei den europäischen Teilnehmenden auf große Anerkennung. Durch die Verbindung von Fachkursen, praktischen Projekten und kulturellen Aktivitäten erhielten die Studierenden umfassende Einblicke in aktuelle Technologiefelder, die Forschungslandschaft der Tongji-Universität sowie die kulturelle Vielfalt Shanghais und Chinas. Die Teilnehmenden schätzten insbesondere die praxisnahe Gestaltung des Programms, die fachlichen Austauschmöglichkeiten mit Lehrenden und Studierenden sowie die Einblicke in Forschungsplattformen und Studienmöglichkeiten an der Tongji-Universität. Mehrere Studierende äußerten ihr Interesse, künftig für ein Masterstudium, eine Promotion oder weitere akademische Kooperationen nach China zurückzukehren. Die Summer School förderte damit nicht nur den interkulturellen und akademischen Austausch, sondern ermöglichte auch den Aufbau langfristiger Kontakte zwischen der Tongji-Universität und jungen Studierenden aus Europa.

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