Am 9. April 2026 kamen Leitungspersonal und Lehrkräfte der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW), des Chinesisch-Deutschen Instituts für Berufsbildung (CDIBB) sowie des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs (CDHK) zu einer Versammlung zusammen. Dabei waren auch der Parteisekretär der Tongji-Universität und Mitglied der Chinesischen Akademie der Ingenieurwissenschaften ZHENG Qinghua, der eine Rede hielt. Unter den Teilnehmenden befanden sich ferner das ständige Mitglied des Parteikomitees und Vizepräsident LI Xiangning, das ständige Mitglied des Parteikomitees und Leiter der Organisationsabteilung WANG Jun, der Direktor des International Office YIN Wen sowie die Dekanin des Fremdsprachenkollegs und Direktorin des Deutschkollegs WU Yun. Sämtliche chinesische und ausländische Lehrkräfte und Mitarbeitende des CDHK, der CDHAW, des CDIBB und des Deutschlandforschungszentrums waren anwesend. Die Sitzung wurde von LI Xiangning geleitet.

WANG Jun verlas den Beschluss des Parteikomitees der Tongji-Universität hinsichtlich der Gründung eines Parteikomitees, einer Disziplinarkontrollkommission und einer Parteischulzweigstelle an der CDH sowieentsprechender Personalveränderungen:
FENG Yiping wurde zum Mitglied des Parteikomitees, Sekretärin des Parteikomitees und Leiterin der Parteischulzweigstelle der CDH ernannt; CAO Lu wurde zum Mitglied des Parteikomitees, stellvertretenden Sekretär des Parteikomitees, Mitglied der Disziplinarkontrollkommission, Sekretär der Disziplinarkontrollkommission und stellvertretenden Leiter der Parteischulzweigstelle der CDH ernannt;
CAI Liming wurde zum Vizedirektor des CDHK (Geschäftsführung) ernannt; MIN Junying wurde zum Vizedirektor der CDHAW und Vizedirektor des CDIBB (Geschäftsführung) ernannt; ZHAO Jin wurde zur stellvertretenden Direktorin der CDHAW und stellvertretenden Direktorin des CDIBB für Berufsbildung ernannt.
In seiner Rede würdigte ZHENG Qinghua die Beiträge von Herrn WANG Jiping und Herrn WANG Yijun zur Entwicklung der Institute. Zugleich sprach er seine aufrichtigen Erwartungen an die künftige Arbeit des Parteikomitees der CDH sowie an die neu ernannten Amtsträger aus.
ZHENG Qinghua erläuterte, dass die strukturellen und personellen Anpassungen vor allem drei Zielen dienen: Erstens sollen die deutschlandbezogenen Kooperationsressourcen der Universität gebündelt werden, um eine einheitliche Organisationsstruktur, Plattformsysteme, Ausbildungskonzepte sowie integriertes Ressourcenmanagement zu etablieren. Zweitens soll die chinesisch-deutsche Kooperation auf ein höheres Niveau geführt werden, um den Vorgaben des Zentralkomitees gerecht zu werden und die nationale Bedeutung sowie die strategische Position der Tongji-Universität in der Deutschland-Zusammenarbeit zu stärken. Drittens soll der neue Campus in Lingang genutzt werden, um einen internationalen Hochschulstandort nicht nur für die Kooperation mit Deutschland, sondern weltweit zu entwickeln und so die Tongji-Universität auf ihrem Weg zu einer weltweit führenden Universität mit chinesischer Prägung voranzubringen.

ZHENG Qinghua formulierte vier Kernanforderungen: Erstens gelte es, den politischen Standpunkt zu wahren und die traditionellen Stärken der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit zu bewahren. Hierauf aufbauend seien systematische sowie vertiefte Pläne nach dem Prinzip „von Grund auf neu konzipieren, das Bestehende optimieren und vom Guten zur Exzellenz führen“ zu erarbeiten, um international wettbewerbsfähige Talente auszubilden. Zweitens müssten Lehre und Forschung gleichermaßen gestärkt und hochrangige Kooperationen mit Unternehmen vorangetrieben werden, um ingenieurwissenschaftliche Fachkräfte mit einer soliden wissenschaftlichen Grundbildung hervorzubringen. Drittens sei die Deutschausbildung zu intensivieren, um bilinguale interdisziplinäre Talente mit traditioneller chinesischer Bildung, Verständnis für die deutsche Kultur sowie grundlegenden theoretischen und ingenieurtechnischen Kenntnissen zu entwickeln. Viertens solle der Bau des neuen Campus in Lingang genutzt werden, um institutionelle Mechanismen und Ausbildungsmodelle zu erneuern und durch die Integration von Haupt- und Nebentätigkeiten Lehrkräfte weltweit zu gewinnen.
Abschließend betonte ZHENG Qinghua, dass die Führungsmannschaft geschlossen zusammenstehen und als Vorbild wirken. Mit dem Willen, keine Zeit zu verlieren, und in der Pflicht, das gemeinsam Begonnene voranzubringen, soll das von der älteren Generation Chinas und Deutschlands begründete gemeinsame Werk entschlossen fortgeführt werden.
WANG Jiping, WANG Yijun, MIN Junying und FENG Yiping kamen nacheinander zu Wort, während CAI Liming, ZHAO Jin und CAO Lu schriftliche Stellungnahmen übermittelten. In ihren Beiträgen unterstützten sie einhellig die organisatorischen Entscheidungen und dankten aufrichtig für das entgegengebrachte Vertrauen sowie die Förderung und Wertschätzung, die ihnen zuteil geworden waren. Alle bekräftigten, sich in den neuen Funktionen an den zentralen Anforderungen politischer Führung, solidarischer Zusammenarbeit, verantwortungsbewussten Handelns und disziplinierter Integrität orientieren zu wollen. Mit Fokus auf Parteiführung, Talentausbildung, Forschungsinnovation und Teambildung werden sie ihre Kräfte bündeln, entschlossen handeln und daran arbeiten, eine neue Phase qualitativ hochwertiger Entwicklung der CDH einzuleiten – und so einen Beitrag zur deutschlandbezogenen Zusammenarbeit der Universität sowie zur Verwirklichung einer weltweit führenden Universität zu leisten.