Ausbildung
Rheinklasse (B.A.)
Die Rheinklasse, auch Innovationsprojekt des chinesisch-deutschen Ausbildungsmodells für Maschinenbau und Energietechnik genannt, wurde 2014 gegründet. Sie folgt einem gemeinsamen chinesisch-deutschen Ausbildungsmodell, führt den Studiengang Maschinenbau im deutschen Stil mit den Merkmalen von Industrie 4.0 und intelligenter Fertigung ein, setzt ihre Schwerpunkte auf Interdisziplinarität, technologische Pionierforschung, deutsch-englische Sprachkenntnisse sowie interkulturelle Kompetenz und bietet ein durchgehendes Ausbildungssystem für Bachelor- und Masterstudierende sowie Promovierende an.
Für die Rheinklasse wurde eine Reihe von Lehrbüchern nach deutschem Vorbild erstellt, da die Klasse in der Tradition des „deutschen Modells“, von deutschen Professoren und deutschsprachigen Lehrangeboten“ in deutscher Sprache ausgebildet wird. Die Ausbildung übernehmen internationale Experten, die sowohl in China als auch in Europa ausgebildet wurden und geforscht haben und daher hochqualifiziert sind. Das Ziel des Ausbildungsmodells „Rheinklasse“ ist es, herausragende Talente im Bachelorbereich für chinesische Spitzenuniversitäten, deutsche Exzellenzuniversitäten und Unternehmen im Bereich Smart Engineering auszubilden.


Am 22. Dezember 2020 fand eine Begrüßungsfeier der Rheinklasse 2020 statt, die eine Rede des Direktors, Grüße aus Deutschland, einen Überblick über das Zentrum, den Erfahrungsaustausch, eine Deutschland-Einführung und Interaktion beinhaltete. Die Studenten hörten aufmerksam zu und nahmen aktiv teil. Vor Ort herrschte eine fröhliche Stimmung. Wegen der Pandemie konnten die deutschen Lehrkräfte, die eng mit der Rheinklasse zusammenarbeiten, nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen. 11 von ihnen haben ihre Grußvideos im Voraus aufgenommen, darunter Thomas Willems, deutscher Vizedirektor des CDHK, Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici, Fachkoordinator, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer und weitere Seniorprofessoren von der Ruhr-Universität Bochum, der RWTH Aachen, der TU Dresden und anderen deutschen Exzellenzuniversitäten. Sie betonten den deutschen Charakter der Rheinklasse, bestätigten ihre hohe Qualität der Lehre und Ausbildung und hießen die Studierenden der Rheinklasse herzlich willkommen, ihr Studium in Deutschland fortzusetzen.

Das CDZM wird gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum und Phoenix (als Sponsor) den chinesisch-deutschen Innovationswettbewerb für intelligente Maschinen durchführen. Der Wettbewerb wird vor dem Hintergrund der Made in China 2025- sowie der neuen Konstruktions- und Entwicklungsstrategie für technische Fachrichtungen ins Leben gerufen. Das Ziel ist, das innovative Designbewusstsein, die umfassenden Designfähigkeiten und den Teamgeist der Studierenden zu entwickeln sowie praktische, anwendungsorientierte Projektübungen anzubieten.
80+80 Masterausbildung
Das CDZM hat mit einer Reihe von deutschen technischen Exzellenzuniversitäten das Doppelmasterabkommen unterzeichnet und die Blockvorlesung eingeführt. Dabei werden deutschsprachige Lehrveranstaltungen von deutschen Professoren angeboten, bei denen deutsche und chinesische Studierende gemeinsam lernen und Projektarbeit durchführen.
Doktorandenausbildung
Das CDZM hat die Konzeption zur Aufnahme der Doktoranden in drei Kategorien entwickelt und die akademische Promotion in drei Fachrichtungen unterteilt: mechanische Konstruktion und Theorie, Maschinenbau und Automatisierungstechnik sowie Mechanik und Elektronik. Dagegen umfasst die professionelle Promotion fünf Fachrichtungen wie z.B. Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen.
Lehr- und Forschungspraxis
Derzeit bereitet die School of Mechanical Engineering (SME) / CDZM als leitende Einheit den Antrag für das „Gemeinsame Forschungszentrum für internationale Zusammenarbeit in intelligenten Technologien und grüner Entwicklung“ zusammen mit dem Office of Research Administration, dem International Office, SAS, CEIE, SEM, dem College of Transportation Engineering, dem College of Environmental Science and Engineering und dem College of Architecture and Urban Planning vor.
Das CDZM führt zurzeit einige Kooperationsprojekte zwischen der deutschen und der chinesischen Regierung durch, wie z.B. „Forschung und Anwendung von vernetzten Fabrikmodellen für Personalisierung und intelligente Logistik (autonome Roboter, usw.)“ in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut. Gleichzeitig bewerben sich die Lehrenden des CDZM auch um neue deutsch-chinesische Kooperationsprojekte.
Ende letzten Jahres veranstaltete das CDZM das Symposium „Function-intergrated Smart Compliant Mechanism System“, an dem mehr als 30 chinesische und deutsche Experten und Wissenschaftler von 5 deutschen Universitäten, 13 chinesischen Universitäten und Instituten sowie über 100 Lehrenden und Studierenden von mehr als 40 Universitäten im In- und Ausland online teilnahmen.






Kaum war Herr Bode am Flughafen Pudong gelandet, setzte er im Taxi seine in Bonn begonnene Arbeit fort, koordinierte Termine und stellte viele Fragen. Oft sah man ihn wie einen heimischen Tongji-Professor auf einem alten Fahrrad über den Campus fahren oder beim Uiguren um die Ecke eine Nudelsuppe schlürfen. Zwischendurch führte er zahlreiche Gespräche mit der Universitätsleitung, Unternehmensvertretern, Professoren, Mitarbeitern und Studierenden. Dank seiner Offenheit, seiner Kreativität (Karikaturen zeichnen) und seinem (rheinischen) Humor brachte er viel Freude unter die Leute und oft Stimmung in die Bude, inklusive Gesangseinlagen beim Oktoberfest. So wurden Netzwerke aufgebaut, Beziehungen vertieft und Freundschaften geschlossen: wesentliche Grundlagen unserer langjährigen und erfolgreichen Kooperation.









Im Einvernehmen mit den anderen deutschen Partnerhochschulen übernahm die Technische Universität Berlin ab dem 1. Januar 2021 für die kommenden zwei Jahre die Aufgabe als Sprecherhochschule für das Hochschulkonsortium. Zu diesem Zweck richtete die TUB eine Geschäftsstelle ein, die dem China Center (CCST) der TU angegliedert wurde. Die Leiterin des China Centers, Frau Dr. Sigrun Abels, ist auch für die neu eingerichtete Geschäftsstelle an der TU Berlin verantwortlich.


Im Doppelpromotionsprogramm zwischen Tongji-Universität und TU Darmstadt hat Pascal Wolff als zweiter Absolvent seine Dissertation über „Resource Planning in Cross-Docking Platforms“ am 22.3.2021 unter Coronabedingungen (siehe Screenshot) erfolgreich verteidigt. Beim Cross-Docking wird versucht, Waren nicht mehr zu lagern, sondern direkt umzuschlagen und an die Kunden weiterzusenden. Einlagerungsprozesse und Lagerhaltungskosten können so stark reduziert werden oder gänzlich entfallen. Pascal Wolff hat dieses hochaktuelle Thema aus der Logistikpraxis am BOSCH-Stiftungslehrstuhl für Global Supply Chain Management erforscht. Damit das Cross-Docking gelingt, werden leistungsfähige Frachtplanungsmodelle und –algorithmen benötigt. Für drei besonders wichtige Teilprobleme des Cross-Docking hat Pascal Wolff in seiner Dissertation konkrete Modelle und Algorithmen vorgeschlagen und untersucht. Die Qualität seiner Arbeit zeigt sich daran, dass Herr Wolff nach seiner Promotion eine Stelle als Assistant Professor am Ningbo China Institute for Supply Chain Innovation (NISCI) angetreten hat, welches zum Global Supply Chain and Logistics Excellence (SCALE) Netzwerk des hochrenommierten Massachusetts Institute of Technology gehört.
