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    Verlängerung der CDHK-Stifterverträge/Neuverträge

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    Unterzeichnung des Stiftervertrags für E+Y

    Im Rahmen des „Tags der Deutschen Wirtschaft“ wurden drei neue CDHK-Stifterverträge mit den Firmen „Bosch-Rexroth“, „Ernst & Young“ und „Stihl“ unterzeichnet sowie die Verträge mit „AVL“ und „Bosch“ verlängert. Die 1926 gegründete STIHL Holding AG und Co. KG ist seit 1971 weltmarktführender Hersteller von Motorsägen und in über 160 Ländern tätig. Das schwäbische Familienunternehmen fertigt zudem motorbetriebene Geräte für die Forst-, Bauwirtschaft und Landschaftspflege. „Ernst & Young“ (EY) ist eine der vier umsatzstärksten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften der Welt. „Bosch Rexroth“ ist ein Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH und unterstützt als globaler Partner den weltweiten Maschinen- und Anlagenbau mit technologischen Spitzenleistungen und einzigartigem Branchenwissen.

    Bereits im ersten Halbjahr wurden Stifterverträge mit CONTACT software“, „Mubea“, „Getrag“ abgeschlossen. CONTACT software ist der führende Anbieter von offener Standardsoftware für den  Produktentstehungsprozess und die digitale Transformation. Die 1916 gegründete „Muhr und Bender KG“ (Mubea) erlangte als Automobilzulieferer mit Schwerpunkt im Leichtbau für hochbeanspruchbare Federkomponenten Bekanntheit, während „GETRAG B.V. & Co. KG“ seit 1935 Getriebe und Getriebekomponenten für PKW und leichte Nutzfahrzeuge herstellt und sich inzwischen als einer der größten Getriebeproduzenten der Welt etablieren konnte.

    Verlängert wurden im ersten Halbjahr die Verträge mit „ZF Friedrichshafen“, der „Kühne Stiftung“ und der „Schaeffler Gruppe“. Das CDHK hat derzeit 22 Stiftungslehrstühle.


    Eröffnung eines Verbindungsbüros der TU Braunschweig im Chinesisch-Deutschen Haus

    Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten des 20jährigen Bestehens des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs besuchte die Präsidentin der TU Braunschweig, Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, mit einer Delegation von 16 Wissenschaftlern die Tongji-Universität. Vizepräsident Prof. WU Zhiqiang empfing die Delegation im Chinesisch-Deutschen Haus.

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    Herr Professor WU Zhiqiang und Frau Prof. Kaysser-Pyzalla betonten die langjährige und erfolgreiche Kooperation der beiden Universitäten in den Jahrzehnten seit 1985 und würdigten vor allem die hervorragende wissenschaftliche Zusammenarbeit in gemeinsamen Forschungsprojekten. Seit 2018 bestehen Kooperationen in den Bereichen Autoleichtbau, Sicherheitsstandardisierung von Elektroautobatterien und nachhaltige Entwicklung von Städten in Ostchina. Ein gemeinsames Doppelmaster- und Austauschprogramm besteht bereits seit 2010.

    Ausdruck für die von beiden Seiten gewünschte Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit der beiden Universitäten ist die Eröffnung eines Verbindungsbüros der TU Braunschweig an der Tongji-Universität.

    Darüberhinaus unterzeichneten Professor WU Zhiqiang und Prof. Anke Kaysser-Pyzalla drei Memoranden zu den Forschungsprojekten zur Standardisierung von Sicherheitstests für Lithium-Ionen-Batterien (BaSS), zur Entwicklung von Mobilität und Verkehr in der Stadt Quingdao (EAST-CITIES) und zum Leichtbau und der Mobilität (OHLF).

    ©️CDHK
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    Das Verbindungsbüro wird von MSc LU Weijun, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) geleitet.


    Nachhaltige Mobilität gestalten – Auftakt des TUB/Tongji-Alumni-Seminars am CDHK in Shanghai

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    Copyright Dr. Annette Erpenstein

    Nachhaltige Mobilität gestalten – oder, was kommt dabei heraus, wenn chinesische und deutsche VerkehrsplanerInnen, StadtplanerInnen, ArchitektInnen, VerkehrsforscherInnen, ÖkonomInnen, SozialwissenschaftlerInnen und ÖkologInnen das globale Thema Mobilität und Stadtentwicklung aufrufen?:

    • sie diskutieren das chinesische Konzept der „ökologischen Zivilisation“,
    • sie fragen sich, wie wir zukünftig leben und unsere Gesellschaften gestalten wollen, und
    • sie überdenken, wie nachhaltig unsere Pläne für die Mobilität von morgen sind.

    Das geht nur interdisziplinär und möglichst global. Und so begrüßte zum Start des einwöchigen Fach-Alumni-Seminars „NAMOS – Nachhaltige Mobilität in der Stadt“ die DAAD-Generalsekretärin, Frau Prof. Dr. Rüland, die Gäste des CDHK der Tongji U und des TUB-China Centers in Shanghai: Deutschland-Alumni aus dem Norden (Beijing), dem Süden (Lanzhou), dem Osten (Qingdao) und dem Westen Chinas (Xinjiang) und WissenschaftlerInnen der TUB, darunter die Professoren O. Schwedes, A. Werwatz, L. Dienel, V. Trommsdorff und S. Abels. Dr. C. Bode (CDH-Beauftrager des DAAD) erinnerte in seinem Grußwort an die Anfänge der urbanen Mobilität in China und Oliver Schwedes erläuterte die Dimensionen der Mobilitätsforschung. Dann ging es hinaus ins Feld – Shanghai zu Fuß, mit der U-Bahn, Fähre und Taxi beim gemeinsamen Stadt-Walk mit Dr. Annette Erpenstein und Fanny Hoffmann-Loss von den Shanghai Flaneuren entdecken.

    Mega City on the move – spannender, lustiger und bewegter kann ein chinesisch-deutscher Mobilitätsworkshop kaum beginnen!


    TU Braunschweig-Tag: Chinesisch-Deutsche Podiumsdiskussion – Zukünftige Stadtplanung und Mobilität

    Kurz nach dem chinesischen und deutschen Nationalfeiertag feierte das Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg sein 20-jähriges Jubiläum an der Tongji-Universität in Shanghai. In den hervorragenden Veranstaltungen zeigte sich, warum das CDHK seit 20 Jahren als akademisches Leuchtturmprojekt Chinas und Deutschlands so erfolgreich ist. Als langjährige Partneruniversität veranstaltete die technische Universität Braunschweig am 14.10.2018 einen Uni-Tag mit vielfältigem Programm sowie Vorträge über die aktuelle Lehre und Forschung.

    Zu Beginn der Veranstaltung gaben der DAAD-Beauftragte des CDHK, Dr. Christian Bode, und der Vize-Präsident des CDHK, Prof. WU Zhihong, in ihren Begrüßungen einen Überblick über die Zusammenarbeit der Tongji-Universität und TU Braunschweig. Im Anschluss berichtete die Präsidentin der TU Braunschweig, Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, in ihrem Eröffnungsvortrag über die erfolgreichen Ergebnisse der engen Universitätspartnerschaft im Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik, Maschinenbau und Architektur. Des Weiteren stellte sie die TU Braunschweig und deren Forschungsschwerpunkte vor.

    Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Bildnachweis: Wang Xiaoxin
    Präsidentin Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Bildnachweis: Wang Xiaoxin

    Daran anknüpfend zeigte Herr Prof. Thomas Vietor (Institut für Konstruktionstechnik (IK), Fachkoordinator der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik und Sprecher des niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik) in seinem Fachvortrag einen Überblick über die Forschungszentren der TU Braunschweig: das niedersächsische Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik (NFF), die Open Hybrid LabFactory (OHLF) und die Battery LabFactory (BLB). Dabei zeigte er Perspektiven auf, dass das NFF und das CDHK eine Forschungsplattform im Bereich Stadt der Zukunft und nachhaltige Mobilität aufbauen könnten.

    Fachkoordinator der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, Prof. Thomas Vietor, Bildnachweis: Wang Xiaoxin
    Fachkoordinator der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, Prof. Thomas Vietor, Bildnachweis: Wang Xiaoxin

    Prof. Dr. Vanessa Miriam Carlow vom Institut für Sustainable Urbanism (ISU) gab in ihrem Forschungsvortrag eine Einführung in das Thema “Stadt der Zukunft“ und einen Einblick in das bewilligte BMBF-Projekt „EAST-CITIES – Establishing and achieving Sustainability Targets in Eastern Chinese Cities“.

    Dekan der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, Prof. ZHANG Tong, Bildnachweis: Wang Xiaoxin
    Dekan der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, Prof. ZHANG Tong, Bildnachweis: Wang Xiaoxin

    Im letzten Vortrag gab Prof. Zhang Tong, Dekan der CDHK-Fakultät für Fahrzeugtechnik, einen kurzen Überblick über den Status der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik in Bereich Forschung und Lehre seit 2014.

    Chinesisch-Deutsche Podiumsdiskussion zum Thema „Zukünftige Stadtentwicklung und Mobilität“. v.l: Prof. ZHOU Su, School of Automotive Studies (SAS) der Tongji Universität, Prof. ZHANG Tong, Dekan der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, Tongji Universität, Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor, Fachkoordinator der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, TU Braunschweig, Prof. Vanessa Miriam Carlow, Head of Institute for Sustainable Urbanism (ISU), TU Braunschweig, Prof. CHEN Yi, School of Automotive Studies (SAS), Tongji Universität und Prof. DONG Nannan, College of Architecture and Urban Planning (CAUP), Tongji Universität. Bildnachweis: Wang Xiaoxin
    Chinesisch-Deutsche Podiumsdiskussion zum Thema „Zukünftige Stadtentwicklung und Mobilität“. v.l: Prof. ZHOU Su, School of Automotive Studies (SAS) der Tongji Universität, Prof. ZHANG Tong, Dekan der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, Tongji Universität, Prof. Dr.-Ing. Thomas Vietor, Fachkoordinator der CDHK-Fakultät Fahrzeugtechnik, TU Braunschweig, Prof. Vanessa Miriam Carlow, Head of Institute for Sustainable Urbanism (ISU), TU Braunschweig, Prof. CHEN Yi, School of Automotive Studies (SAS), Tongji Universität und Prof. DONG Nannan, College of Architecture and Urban Planning (CAUP), Tongji Universität. Bildnachweis: Wang Xiaoxin

    Am Ende des TU-Braunschweig-Tages fand eine chinesisch-deutsche Podiumsdiskussion mit Experten zum Thema „Zukünftige Stadtentwicklung und Mobilität“ statt. Themen waren das urbane System in China und Deutschland, die nachhaltige Mobilität in urbanen Regionen sowie die Relation zwischen dem Wachstum der Stadt und dem Ressourcenverbrauch.

    Gruppenfoto der Delegation der TU Braunschweig und die Doppelmaster-Studenten. Bildnachweis: Wang Xiaoxin
    Gruppenfoto der Delegation der TU Braunschweig und die Doppelmaster-Studenten. Bildnachweis: Wang Xiaoxin

    Text: ZHANG Zilong, TU Braunschweig


    Erweiterung des Angebotes für Chinakompetenz im Wintersemester 2018/19

    Die steigende Anzahl deutscher Studierender am CDHK zeigt deutlich, dass die Relevanz von Chinawissen weiter zunimmt – insbesondere auch in Hinblick auf die wachsende Bedeutung Chinas in der Weltpolitik. Dieser Entwicklung entsprechend gewichtet das CDHK den Bereich Chinakompetenz immer stärker und hat zum Wintersemester 2018/19 das Angebot an Lehrveranstaltungen erweitert: In Kooperation mit Wissenschaftlern des Deutschlandforschungszentrums der Tongji-Universität wurden vier Intensivkurse neu konzipiert und umgesetzt, in denen fundiertes Wissen über Chinas Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft vermittelt wird. Die Kurse weisen eine bisher einzigartige Struktur auf. Während chinesische Dozenten den konzeptuellen und inhaltlichen Rahmen vorgeben, werden für rund die Hälfte der Unterrichtseinheiten deutsche Gastdozenten und Vertreter aus der Gesellschaft eingeladen, um den Studierenden möglichst vielseitige Perspektiven auf die jeweiligen Thematiken zu vermitteln. Die Zielgruppe setzt sich sowohl aus deutschen Studierenden, die mehr über das faszinierende Land erfahren möchten, als auch chinesischen Masterstudierenden der Tongji-Universität zusammen, die ihr Wissen über das eigene Land vertiefen. Alle vier Kurse sind stark nachgefragt und haben maximale Teilnehmerzahlen erreicht.

    Ferner hat das CDHK das Angebot für Chinesischsprachkurse erweitert. Neben mehreren Kursen auf Anfängerniveau werden nun auch Fortgeschrittenenkurse und ein Intensivkurs angeboten, der auf die Ablegung der standardisierten Prüfung für Chinesisch (HSK) auf Niveau 3 hinarbeitet.

    Mit dem Ausbau des Bereiches Chinakompetenz verfolgt das CDHK zwei Ziele: Zum einen soll das Begleitstudium für Austausch- und Doppelmasterstudierende bereichert, zum anderen Grundlagen für das Jahrescurriculum „China INTENSIV“ geschaffen werden. Dieses wird neben Fach- und Chinawissen auch Exkursionen und ein dreimonatiges Praktikum umfassen und mit einem Zertifikat abschließen.

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    CSC-Firmenbesichtigung 20. & 21.10. 2018

    Am dritten Oktober-Wochenende wurden 7 Stipendiaten des Chinese Scholar Councils vom CDHK eingeladen an einer zwei-tägigen Exkursion teilzunehmen, um verschiedene  chinesische Firmen zu besichtigen. Am Samstagmorgen um 8 Uhr ging es los. Mit ca. 80 anderen CSC-Stipendiaten von anderen Fakultäten der Tongji Universität fuhren wir im Bus zu COMAC, einem jungen, dynamischen und staatlichen Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Flugzeuge zu bauen um China unabhängiger von Airbus und Boeing zu machen. Die Firma wurde 2008 gegründet und hat bis dato zwei Flugzeugtypen entwickelt. Die erste Maschine, ein Kurzstreckenflugzeug namens ARJ21, kann je nach Ausstattung 70 bis 105 Passagiere fassen und wird seit 2015 geliefert. Ein weiteres Flugzeug ist momentan in Planung, welches ab 2021 vom Band laufen soll und für bis zu 190 Passagiere auf Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden kann. In der blitzeblanken Präsentationshalle des Unternehmens konnten wir die Innenausstattung eines COMAC Flugzeuges sehen, sowie uns über die Geschichte des Unternehmens informieren. Ein Promotionsfilm im hauseigenen Kinosaal gab uns einen weitläufigen Überblick über das Unternehmen.

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    Nach einem ausführlichen Mittagessen ging es weiter zum Tiefwasserhafen Yangshan 90km südlich von Shanghai. Allein die Fahrt dorthin über die 32,5km lange Brücke der Welt war schon ein Highlight. Die Donghai Daqiao Brücke wurde 2005 gleichzeitig mit dem Hafen eröffnet und hat laut Besucherservice sogar schon einen Taifun der Stärke 4 standgehalten.

    In einem Besucherzentrum wurde uns der Umfang des Hafens mithilfe eines Modells veranschaulicht. Auf einer Länge von 5,6km befinden sich 16 Kais, von denen 6 zu einem vollautomatisierten Bereich gehören, welcher noch weiter ausgebaut wird. Von einem Aussichtspunkt südlich des Hafens hatten wir einen beeindruckenden Ausblick auf die Unmengen an Containern. Von dort oben sieht alles ganz klein aus und die Dimension des Hafens wird einem erst richtig bewusst, wenn man sich die Zahlen vor Augen führt. Im Jahr 2017 wurden durch diesen Hafen 20 Mio. TEU umgesetzt. Das entspricht der Hälfte des Gesamtumschlages der Hafenanlage Shanghais, welche weltweit den höchsten Umschlag verbucht. Das sind knapp 5500 Container allein an diesem Hafen pro Tag!

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    Am Sonntag sollte es eigentlich zu der Firma NIO gehen, was jedoch leider abgesagt werden musste und so stand das Shanghai Urban Planning Exhibition Center auf dem Programm. Das Museum stellt diverse Themen der innerstädtischen Planung vor. Von der historischen Entwicklung über die geologischen Gegebenheiten Shanghai‘s bishin zu aktueller und zukünftiger Stadtmobilität ist alles dabei. Ein Mini-Modell Shanghai’s, welches ein gesamtes Stockwerk einnimmt, war besonders sehenswert. Nach einer zweistündigen Fahrt nach Chongming Island nördlich von Shanghai haben bekamen wir die Möglichkeit, einmal selbst Reis zu ernten oder auch einen Bambuskorb zu flechten. Der ökologische Betrieb stellte uns fleißigen Bienchen die Sicheln zur Verfügung und los ging es. Nach kurzer Zeit war ein Großteil des Feldes abgeerntet und die Reishalme, welche kleinen Versionen von Getreide in Deutschland ähneln, wurden mithilfe einer Maschine von den Reiskörnern getrennt, die nun nur noch getrocknet und geschält werden müssen. Das Korbbinden war für manch einen schon eine größere Herausforderung. So weich und beweglich die Bambushalme zu Beginn sind, so fest und starr werden sie bei zunehmender Flechtung. Dadurch hatten wir am Ende dieses langen und spannenden Wochenendes sogar noch ein kleines Souvenir. Wir bedanken uns herzlich bei dem CSC für die Möglichkeit an der Exkursion teilzunehmen und bei den Organisatoren des International Student Office für die Durchführung!

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    Oona Nülle


    Exkursion nach Ningbo

    Am Freitag, 28.09.2018, und Samstag, 29.09.2018, haben 37 Studenten des CDHKs in Begleitung von Frau LIU Xin die Küstenstadt Ningbo besucht. Ningbo gehört zu der ostchinesischen Provinz Zhejiang und umfasst ca. 5,71 Mio. Einwohner.

    Die Exkursion startete am Freitagmorgen vom Parkplatz der Tongji Universität in Shanghai. Nach einer zwei stündigen Busfahrt erreichte die Gruppe den Hangzhou Bay Wetland Park, der sich im nordwestlichen Ningbo in der Hangzhou Bay New Area befindet. Das Feuchtgebiet bietet aufgrund seiner Landschaft eine Ruhe Oase abseits der Megastädte. Bevor die Gruppe durch den Park spazierte, wurde sich bei einem traditionellen chinesischen Mittagessen gestärkt. Wie so üblich, wurden etliche chinesische Gerichte, unter anderem Hähnchen, Tofu und Garnelen sowie Flusskrebse, serviert, die untereinander geteilt wurden. Dies gibt jedem Studiereden die Möglichkeit neue Köstlichkeiten der chinesischen Küche zu probieren. Das Mittagessen wurde von einer Shaoxing Oper begleitet. Diese Form der Oper ist die zweitbeliebteste Opernform in China und stammt aus dem Jahr 1906 aus der Provinz Zhejiang, in welcher auch Ningbo angesiedelt ist.

    Nach der Stärkung ging es dann durch das Feuchtgebiet, welches sowohl eins von acht regionalen Feuchtgebieten in China ist als auch als Naturschutzgebiet klassifiziert wird. Auf dem Spaziergang durch den Park konnten viele Vögel, wie zum Beispiel Schwäne, Papageien und Pfauen betrachtet werden. Aber auch Tiere, wie beispielsweise Kängurus und Lamas, sind in dem Park beheimatet. Weiterhin wurde der Park als Kulisse für den renommierten chinesischen Film Caught in the Web verwendet. Der Besuch des Parks endete mit einer kleinen Bootsfahrt.

    IMG_3485Nächster Halt war ein klassisches chinesisches Restaurant im Zentrum von Ningbo. Das frühe Abendessen lief ähnlich wie das Mittagessen ab, nur dass die Speisen variierten. Durch die runden Tische konnten sich die Studierenden besser kennenlernen und neue Bekanntschaften schließen. Anschließend ging es weiter zum Ningbo Carnival de Nice. Der Karneval fand vom 28.09.2018 bis zum 03.10.2018 statt und ist ein Event anlässlich des EU – China Tourismus Jahres 2018. Es wurde den 10.000 Zuschauern bei der Eröffnungsfeier, wozu auch die Studierenden des CDHKs zählten, eine atemberaubende Show geboten, die Chinas Offenheit gegenüber anderen Kulturen, in diesem Fall der französischen Kultur, zum Ausdruck bringt. Zu dem großen Erfolg und einzigartigen Erlebnis der Veranstaltungen haben auch die 30 aufwendig gestalteten Festwagen und die mehr als 200 Künstler aus Frankreich, Italien, Ungarn, den Niederlanden und Spanien beigetragen. Man kann sagen, dass der Karneval in Ningbo eine große Konkurrenz zu den deutschen Karnevalveranstaltungen darstellt.

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    Da es für eine Rückfahrt an diesem Abend bereits zu spät war, durften die deutschen Studierende und ihre Begleitung aus dem International Office im Westin Hotel Ningbo übernachten. Die Zimmer baten eine einmalige Aussicht auf die bunt beleuchtet Stadt, sodass an schlafen kaum zu denken war. Nach dem kontinentalen Frühstück am nächsten Morgen ging die Exkursion weiter. Erster Halt war der Tianyi Pavillon – die älteste existierende Bibliothek in China. Sie wurde 1561 während der Ming-Dynastie unter Fan Qin, einem Politiker und Bibiophilen, gegründet. Die Bibliothek ist umgeben von einem wunderschön angelegten Garten, welcher Ruhe und Frieden inmitten der pulsierenden Städte Chinas vermittelt.

    IMG_3595IMG_3637Die verschiedenen kulturellen Aktivitäten wurden mit einem Besuch in Xikou abgerundet. Xikou im Westen von Ningbo ist berühmt für seine buddhistische Kultur und landschaftliche Schönheit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein übergroßer lächelnder Buddha hier vorzufinden ist. Die Buddha Statue stammt aus jüngster Zeit, zeigt aber den hohen Stellenwert der buddhistischen Religion in China, da der chinesische Buddhismus viel zur chinesischen Kultur beigetragen hat und auch heute noch das Leben vieler Chinesen prägt. Mit vielen neuen Eindrücken ging es letztendlich wieder zurück nach Shanghai.

    Alle in allen war die zweitägige Exkursion nach Ningbo sehr vielfältig gestaltet und jeder der Studierenden konnte seinen Horizont erweitern und weitere tiefere Einblicke in die chinesische Kultur gewinnen. Abschließend wird ein großes Dankeschön an das Tourismusbüro der Stadt Ningbo, Shanghai Daily und International Student Office der Tongji-Universität ausgesprochen, da ohne dieses die Exkursion nicht hätte stattfinden können.

    Text: Denise Boccius


    Study trip to the startup ShaiMi Inc. at “WeWork”

    How does the professional career of post-90s entrepreneurs look like and what are their most valuable recommendations to achieve success? To answer these questions, the Bosch Chair of Global Supply Chain Management organized a field trip to the ShaiMi Inc. office, located inside WeWork, and attended presentations by the two post-90s entrepreneurs Judy Q. Zhu and Lindsey Michelle Williams.

    The class with Chinese and German students of CDHK’s Social Practice course, supervised by Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Christian Pfohl and Johannes Kern, first met at the Sino German house at Tongji University to learn about Judy’s entrepreneurial journey as the founder and CEO of ShaiMi Inc., an international company dedicated to the right of fulfilling education by offering cross-cultural education programs. Judy engaged the group with an interesting discussion about the entrepreneurial spirit, emphasizing the importance of having a creative mindset, taking risks and living out one’s passions on the job. Inspired by Judy’s presentation, some students introduced their own understanding of entrepreneurship and what starting a business means to them. The class highly appreciated and very much enjoyed the opportunity to openly talk to a young and successful business founder.

    My Vacation to Shanghai, China
    My Vacation to Shanghai, China

    After a short bus ride to West Nanjing Road and a subsequent lunch break, our class was welcomed to WeWork’s Weihai Road office by Kathleen, Office Manager at ShaiMi. Founded in 2010, WeWork builds and provides shared office spaces for small businesses and entrepreneurs. While enjoying the signature free coffee at one of WeWork’s cafés, the students asked many questions about the workplace structure and working atmosphere in a shared office. One student was particularly fascinated by the contrast of having a modern interior with stylish furniture and fancy recreational areas inside an old factory building.

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    Shortly after we were led into a meeting room, where Lindsey Michelle Williams, photographer and ShaiMi International Ambassador from Boston, held an inspiring presentation about her journey from academia to pursuing her dream and becoming a renowned, Vogue- and Forbes-published photographer. Our class was joined by several entrepreneurs who work at WeWork’s shared office space to facilitate one-on-one discussions between students and successful entrepreneurs. Lindsey encouraged all of us to think about our most distinctive qualities and how to incorporate them in living out our passion and follow our dreams. After the presentation, one student highlighted that Lindsey is such a great role-model since she has already achieved many of her dreams, despite her young age.

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    Before leaving WeWork to discuss our newly won impressions on the bus ride back to Tongji University, Prof. Pfohl handed over presents to Judy and Lindsey and thanked them for their extensive insights into the careers of young entrepreneurs. A fascinating experience for all of us thanks to ShaiMi and WeWork! (Pictures 1, 2, 5, 6, 7 with courtesy of Lindsey Michelle Williams – lensymichelle.com)

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    Exkursionsbericht Firma Kern-Liebers in Taicang am 10.10.2018

    Am 10. Oktober machte sich eine Delegation des CDHK im Rahmen der Veranstaltung „Social Practice“ auf den Weg in das nordwestlich von Shanghai gelegene Taicang. Die Gruppe bestand aus chinesischen und deutschen Studierenden und wurde von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Christian Pfohl und Johannes Kern geleitet. Nach ca. eineinhalbstündiger Fahrt wurde das Ziel erreicht: Die Firma KERN-LIEBERS (TAICANG) Co., Ltd.

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    Dort wurde die Gruppe von Linda Ge (Operation Director für Kern-Liebers Pieron) und Human Ressource-Managerin Ashley Yu begrüßt. Der erste Weg führte in den Schulungsraum, wo man sich mit bereitgestellten Getränken erfrischen konnte. Johannes Kern stellte zunächst das CDHK vor und betonte dessen wichtige Funktion als Brücke zwischen Deutschland und China, aber auch der Industrie und akademischen Partnern.

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    Anschließend hielt Frau Ge eine Präsentation über den Gastgeber Kern-Liebers. 1888 im Schwarzwald gegründet, begann man zunächst mit der Fertigung von Metallfedern für die Uhrenindustrie. Mittlerweile hat sich die Firma zu einem sogenannten „Hidden Champion“ entwickelt, einem weltweit führenden Unternehmen in einem bestimmten Produktbereich. Federn machen auch heute noch einen wichtigen Teil des Unternehmensportfolios aus, doch mittlerweile werden auch Komponenten für Textilmaschinen und Stanzteile produziert. Der mit Abstand größte Abnehmer ist dabei die Automobilindustrie. Die Firma unterhält mittlerweile weltweit Produktionsstandorte, darunter drei in China. Besonders stolz sein man darauf, dass Kern-Liebers als erste deutsche Firma 1993 in Taicang ein Werk eröffnet hat, diesem Vorbild sind bis heute viele andere deutsche Firmen gefolgt. In der Präsentation wurde außerdem deutlich, dass sehr viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gelegt wird. So wurde beispielsweise ein duales Ausbildungssystem nach deutschem Vorbild implementiert, dass Theorie- und Praxisunterricht verzahnt. Im Anschluss ergab sich die Gelegenheit, Fragen zu stellen, welche auch rege genutzt wurde.

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    Der nächste Programmpunkt war eine Werkführung mit dem Chief Operating Officer (COO) Simon Veit. Er zeigte den Exkursionsteilnehmern die unterschiedlichen Bereiche der Fabrik, darunter z.B. Messräume, Öfen zur Wärmebehandlung oder die Montage. Außerdem bot er weitere Einblicke in die Geschichte von Kern-Liebers in China. Angefangen hatte die Produktion in Taicang mit einer Feder zur Gurtrückführung. Mit diesem Teil ist man mittlerweile Weltmarktführer. Inzwischen kann am Standort aber das ganze Produktportfolio gefertigt werden. Für die Zukunft sei aufgrund der auch in China steigenden Lohnkosten vermehrte Automatisierung geplant.

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    Nach der interessanten und lehrreichen Werkführung bedankte sich Professor Pfohl noch einmal bei der Firma Kern-Liebers für das Ermöglichen dieser Exkursion und überreichte ein Geschenk vom CDHK.

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    Unsere Studenten waren von dem Besuch beeindruckt. „Der Besuch war sehr interessant. Der Präsentationen der Firmenvertreter war sehr gut und informativ und ich habe viel über die verschiedenen Produkte gelernt,“ erklärte eine Studentin. „Ich vertiefe in Management & Finance. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Produktionswerk besuchen konnte. Ich habe viel über das Unternehmen gelernt“ erklärte eine andere. „Es war eine erfrischende Abwechslung zum Sitzen im Unterricht und dem Lernen aus Büchern“ meinte ein dritter.

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    Summer School: Teilnahme an der Konferenz zur effizienten Abwasserbehandlung in der chinesischen Industrie

    Kurz vor Abschluss der diesjährigen TUB/Tongji University-Summer School am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) in Shanghai nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit wahr, der deutsch-chinesischen Konferenz zur effizienten Abwasserbehandlung in der Industrie in China einen Besuch abzustatten. Die Veranstaltung wurde von der Außenhandelskammer (AHK) Shanghai organisiert und wird vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. Das vielfältige Programm umfasste informative Vorträge, in denen aus chinesischer wie aus deutscher Perspektive die Herausforderungen des industriellen Abwassermanagements in China skizziert wurden. Die Vorträge von deutschen wie chinesischen ForscherInnen und UnternehmensvertreterInnen erweiterten den Horizont der Studierenden nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf landesspezifische Charakteristika der Abwasserbehandlung in der VR China. Die Veranstaltung fand in einer Podiumsdiskussion ihren Höhepunkt, die einige der deutschen Studierenden moderierten und dazu nutzten, die Expertinnen und Experten gezielt zu befragen. Hierbei war insbesondere das in den Wochen zuvor in Vorträgen, Exkursionen und Unternehmensbesichtigungen angeeignete Wissen über die chinesische Kultur, Politik und Wirtschaft hilfreich. Die aktive Beteiligung der Summer School-Teilnehmenden wurde von den Organisatoren als bereichernd empfunden und hinterließ auch bei den Studierenden bleibenden Eindruck. Die Summer School wird von Dr. Sigrun Abels vom China Center der TU Berlin in Kooperation mit dem CDHK organisiert und findet in diesem Jahr zum 16. Mal statt.

     


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