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    Ausschreibung: Chair Assistant at GSCM

    Ausschreibung GSCM


    Ausschreibung Praktikumsplatz Chinakompetenz

    Das CDHK sucht eine Praktikantin/einen Praktikanten für den Bereich Chinakompetenz.


    Ausschreibung Praktikumsplätze am CDHK

    Ausschreibung Praktikum 1Ausschreibung Praktikum 2


    Sommercamp 2018 der Fakultät Wirtschaftswissenschaften am CDHK

    Vom 10. bis 13. Juli 2018 fand das Sommercamp der Fakultät Wirtschaftswissenschaften am CDHK statt, das sich an herausragende Bachelor-Studierende aus ganz China richtete. Zu den umfangreichen Aktivitäten gehörten eine Vorstellung des CDHK und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, fachbezogene Seminare über aktuelle Forschungstrends der beiden Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaftslehre, Gespräche zwischen Professoren und den Teilnehmenden, Einstufungstests zu Deutsch- und Fachkenntnissen sowie eine Besichtigung des Universitätsmuseums. Die Studierenden konnten so das CDHK kennenlernen und sich über die Möglichkeiten eines künftigen Studiums der Wirtschaftswissenschaften am CDHK informieren.

    Gruppenfoto
    Gruppenfoto

    Zielgruppe des Sommercamps waren herausragende Studierende der Fächer Business Administration, Management Science und Ingenieurwesen im dritten Jahrgang. Unter den 30 Bewerbern aus ganz China wurden 15 mit den besten Qualifikationen ausgewählt.

    Der Vizedirektor Herr Willems stellte das CDHK vor.

    Bei der Eröffnung des Sommercamps ging Herr Thomas Willems, deutscher Vizedirektor des CDHK, auf die Besonderheiten des CDHK ein. Im Anschluss präsentierte Prof. Dr. HUANG Guanwei, Dekan der Wirtschaftswissenschaften, die Forschungsschwerpunkte, Lehrkräfte und die internationale Zusammenarbeit der Fakultät. Neben Prof. HUANG Guanwei hielten auch Herr DUAN Yongrui, Frau ZHENG Caixiang und Herr Johannes Kern fachspezifische Vorträge. Über die Auswahl der einzelnen Forschungsrichtungen informierten Betreuer der Masterstudenten. Die Teilnehmenden der verschiedenen Hochschulen zeigten großes Interesse an den einzelnen Aktivitäten und stellten zahlreiche Fragen zum Aufnahmeverfahren und zu fachlichen Inhalten. Viele von ihnen äußerten den Wunsch, künftig am CDHK studieren zu können.

    Abschließend wurden neun Teilnehmer ausgesucht, die im Jahr 2019 bevorzugt am CDHK aufgenommen werden sollen.

    Gruppenfoto
    Gruppenfoto

     


    Ausflug陕西 (Shaanxi)

    Der vom International Student Office der Tongji-Universität organisierte Trip führte rund 20 internationale Studierende aus sechs verschiedenen Ländern zu einem der traditionsreichsten Gebiete Chinas.

    Der Ausflug wurde auf Empfehlung des ehemaligen Vize-Präsidenten der Tongji-Universität, Prof. LYU Peiming, zur Hälfte in der recht kleinen, aber stetig wachsende Metropole 渭南 Weinan verbracht, ehe die andere Hälfte des Trips in der ehemaligen, antiken Hauptstadt Chinas 西安 Xi’an verbracht wurde.

    Tag 1

    Der Ausflug begann pünktlich um 9 mit bereits vorbereitetem Frühstück für sämtliche Studierende. Ein Bus brachte uns vom Siping-Campus zum Shanghai Hongqiao Bahnhof, von dem unsere Reise nach Weinan im bequemen Schnellzug in rund sechs Stunden startete.

    Bei der Ankunft wurden wir von unserer Reiseleitung, die uns die folgenden Tage mit Informationen zu den Stationen versorgte, begrüßt und ins Hotel gebracht.

    Der Abend wurde abschließend mit einem Vorgeschmack auf das provinztypische Essen abgeschlossen, der für den europäischen Gaumen größtenteils zu „Scharf“ zusammengefasst werden kann.

    Tag 2

    Für diesen Tag waren Aktivitäten rund um Weinan geplant. Der erste Halt war das Dang Dorf. Dort befindet sich das größte, älteste und am besten erhaltene Dorf mit Umzäunung im Gebiet. Es wurde hauptsächlich von Menschen mit dem Nachnamen Dang und Jia, wobei Dang die ältesten Einwohner waren, bewohnt. Das Dorf wurde 1331 errichtet und erreichte in der Ming und Qing Dynastien ihre Höhepunkte. Durch die hervorragende Konservierung lässt sich das Leben der Menschen zu der Blütezeit des Dorfes gut vorstellen.

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    Zum Lunch wurden wir zu einem Plaza gebracht, mit vielen verschiedenen Ständen, in dem man verschiedene lokale Gerichte genießen konnte. Der Platz hatte ein schönes für die Gegend typisches Streetfoodambiente. Besonders lecker war hierbei das berühmte 肉夹馍. Diese Speise ist auch als chinesischer Hamburger bekannt.

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    Der letzte Halt in dem Gebiet rund um Weinan war das Hechuan Parkland. Dort ging mit einem Boot zu einer heißen Quelle, in der wir zu einer kurzen Abkühlung ausruhten. Nach der Abkühlung spazierten wir noch über durch die Lotusfelder und genossen die moorartige Landschaft, die im Tal wunderschöner Berge lag, ehe wir uns zurück zum Hotel zum Abendessen und anschließenden Erholung begaben.

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    Tag 3

    Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es gestärkt zu dem Museum von Weinan, in der verschiedene Relikte ausgestellt wurden. Zusätzlich waren einige chinesische Austauschstudierende der Weinan Normal University zum interkulturellen Austausch anwesend. Im Museum schauten wir uns verschiedene, musikalische Darbietungen, darunter auch faszinierende Schattenspiele und eine beindruckende Marionettenshow.

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    Da die Empfehlung durch Professor LYU Peiming, Vize-Bürgermeister von Weinan und ehemalige Vize-Präsident der Tongji-Universität, ausgesprochen wurde, lud dieser uns zu einem Lunch und einer kurzen Besprechung ein.

    Beim Lunch gab es eine große Auswahl an regionalem Essen. An dieser Stelle sei nochmal herzlichem Prof. LYU Peiming gedankt! 谢谢!

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    Der für den Nachmittag angesetzte Halt führte uns zum Mausoleum von Qin Shi Huang. Das Besondere an dem Mausoleum sind die Terracotta-Krieger, die jeder in Größe und Form unterschiedlich sind. Die Arbeiten an dem Mausoleum begannen 246 vor Christus, sodass die Farben der Krieger leider mittlerweile verblast ist. Die ersten Figuren der Terracotta Armee wurden 1974 von lokalen Bauern entdeckt. Insgesamt wurden 4 Gruben entdeckt, von denen allerdings nur drei mit Kriegern gefüllt ist. Schätzungen beziffern die Anzahl an Kriegern in den Gruben auf über 8000.
    Die Entdeckung ist sehr bemerkenswert, der die Ausstellung leider nicht gerecht wird, da es sehr voll und kaum die Möglichkeit besteht, die einzelnen Figuren zu begutachten.

    Nach der Ausstellung und einem leckeren Essen in Xi’an klingte der Abend in einem schönen Hotel in aus.

    Tag 4

    Der vorletzte Tag wurde nach erholsamen Schlaf und reichhaltigem Frühstück mit dem Lernen eines traditionellen Trommeltanzes, der zwar Simpel aussieht, aber ein recht hohes Maß an Koordination erforderte. Der Platz im Palast wird außerdem von vielen weiteren Chinesen zu verschiedenen Tänzen genutzt, was das Lernen des Tanzes zu einem einmaligen Erlebnis machte. Die Bilder und das Video sprechen hier wohl Bände.

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    Um einen kleinen Einblick in das Leben im Palast zu geben, sahen wir uns einen kurzen Film über eine Romanze, die zur Zeit der Tang Dynastie spielte, an. Anschließend besuchten wir den Daming Palast in Xi an. Der Palast gehörte zur Tang Dynastie und wurde als königliche Residenz für 220 Jahre genutzt. Der Palast wurde zu einer Chinas Kulturerben ernannt. Da der Zustand des Palastes weniger gut erhalten ist und in den sechziger Jahren entdeckt wurde, wurde eine Miniatur des ursprünglichen Palastes angelegt. Hier lässt sich die damalige Schönheit des Palastes besser erahnen.

    Bei dem Mittagessen gab es eine Besonderheit. Sämtliches geliefertes Essen war vegetarisch. Durch Tofu und den Einsatz von Würzen fiel kaum ein Unterschied zu dem typischen chinesischen nicht-vegetarischem Essen auf. Lecker!

    Das Abendprogramm konnte selbstbestimmend gestaltet werden, hier haben sich die Studierenden allerdings gut ausgetauscht und entschieden, sich gemeinsam die Muslim-Road anzuschauen. Dort konnten viele muslimische Gerichte genossen werden und so den Abend ausklingen.

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    Tag 5

    Der letzte Tag der Reise wurde durch eine Fahrradfahrt auf der größten Stadtmauer von China genutzt. Auf der 14 km langen Tour konnte so die Stadt nochmal angeschaut werden und festgestellt, dass Xi’an zwischen Tradition und Moderne liegt. Im strahlendem Sonnenschein konnte so der letzte Tag genutzt werden um sich einen letzten Überblick der Stadt zu verschaffen, ehe es dann wieder per Schnellzug nach Shanghai ging.

    Insgesamt war die Reise ein einzigartiges Erlebnis. Die Reise war sehr gut organisiert und es wurde an alles gedacht. Die Absprache zwischen Leitung und Studierende funktionierte super und es hat allen Studierenden großen Spaß bereitet. Alle CDHK-Studierende bedanken sich für großartige Organisation und einer Erfahrung, auf die man ein Leben lang zurückblicken kann! Danke!

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    Dennis Zorn

    Ruhr-Universität Bochum


    CDHK-Abschlussfeier des Jahrgangs 2018

     

    CDHK

    Am 22. Juni 2018 fand die Abschlussfeier des Jahrgangs 2018 im Jiren-Gebäude auf dem Jiading- Campus der Tongji-Universität statt. Prof. Wu Zhihong, Parteisekretär und chinesischer Vizedirektor des CDHK, Herr Thomas Willems, deutscher Vizedirektor des CDHK, sowie Professoren und Eltern der Absolventen nahmen teil. Insgesamt 83 Studierende schlossen 2018 ihr Studium erfolgreich ab, darunter 70 chinesische und 13 deutsche Absolventen.

    Absolventen Gruppenfoto klein

    Prof. Wu Zhihong gratulierte den Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg und bedankte sich bei allen Fakultäten und Mitarbeitern für die harte Arbeit. Im Kontext der aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft betonte er: „Ohne Fleiß kein Preis!“ Auch bei Rückschlägen müsse man standhaft bleiben, weiterkämpfen und solche Prozesses als wertvolle Erfahrungen schätzen. Prof. Wu lud die neuen Alumni zu den Feierlichkeiten anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des CDHK ein. Nach der Festveranstaltung im Mai in Berlin werde im Oktober die Gegenveranstaltung in Shanghai stattfinden.

    „Eine Reise, tausend Meilen lang, mit einem ersten Schritt fing sie an!“ Mit diesem daoistischen Zitat leitete Herr Thomas Willems seine Abschlussrede ein. Darin verglich er das Studium am CDHK mit einer Reise, auf der man sich neue Kenntnisse, neue Kompetenzen und neues Können angeeignet – fachlich, sozial, interkulturell. Heute gehe diese Reise ihrem Ende entgegen. Er appellierte an die Studierenden, sich an die Mühe und an die Errungenschaften aus diesem Lebensabschnitt zu erinnern – an Mut, Innovationsgeist und Neugier. Mit dem Ende dieser Reise beginne zugleich eine neue. Er hoffe weiterhin auf eine enge Verbundenheit mit dem CDHK und wünschte allen Absolventen viel Erfolg auf der künftigen Lebensreise.

    Als Vertreter der Lehrenden sprach Prof. Lin Song von der Fakultät für Maschinenbau. Er blickte auf die letzten drei Jahre zurück und wünschte den Studierenden, mit dem erlangten Wissen und den vielseitigen Erfahrungen einen erfolgreichen Eintritt in den neuen Lebensabschnitt.

    Im Anschluss bedankte sich Herr Li Wei, Student der Fakultät Maschinenbau un Absolventenvertreter bei der Universität und dem CDHK für die herausragende Ausbildung. Auch Herr Xia Jie, Student der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, blickte auf die vergangenen drei Jahre zurück und bedankte sich bei dem CDHK, den Lehrenden und den Kommilitonen. Die Erfahrungen am CDHK, mit den erstklassigen Lehrkräften und exzellenten Mitstudierenden seien unersetzlich. Gleichzeitig ermunterte er seine Kommilitonen, den Herausforderungen der Zukunft mutig zu begegnen.

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    Abschließend führten die Professoren mit den Absolventen die traditionelle Barettzeremonie durch, womit symbolisch der neue Lebensabschnitt eingeläutet wird.

     

     


    „Kleines CDHK-Stiftertreffen“: When millennium meets multinational corporations

    Zweimal im Jahr treffen sich die Vertreter der CDHK-Stifter-Unternehmen, um gemeinsame Themen zu diskutieren und neue Ideen auszutauschen. So auch am 8. Mai, als 22 Teilnehmer von 11 CDHK-Stifter-Unternehmen im CDI-Lab das Leitthema „When millenium meets multinational corporations“ erörterten. Nach einem kurzen Netzwerk-Lunch begrüßten Herr Prof. Wu Zhihong, Herr Thomas Willems (CDHK), Frau Dr. Zhang Xi (Bayer) und Herr Stephan Bietz (Bosch) die anwesenden Firmenvertreter und CDHK-Professoren.

    Tongji-Vizepräsident und CDH-Direktor Prof. Wu Zhiqiang eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema „The future of smart cities“, in der er die Stadt der Zukunft als intelligenten Organismus präsentierte, der sich selbst organisiert und von Daten ernährt. Entscheidend für den IQ der Stadt seien die Sammlung sowie die Organisation der Datenströme und das daraus abgeleitete, künftig vorhersehbare Verhalten der Bewohner.

    CDHK-Vizedirektor Thomas Willems erläuterte im Anschluss die Strategie des CDHK, das zukünftig als Innovationstreiber und Dialogplattform für chinesisch-deutsche Zukunftsthemen fungieren sowie seine Forschungsaktivitäten verstärken wird. Neben dem Ausbau der Chinakompetenz für deutsche Studierende sollen auch neue innovative Studiengänge eingerichtet und die Zusammenarbeit mit den Stifterfirmen verstärkt werden.

    In den drei darauffolgenden parallelen Workshops, die maßgeblich von den beiden Beiratsmitgliedern Frau Dr. Zhang Xi (Bayer) und Stephan Bietz (Bosch) mitorganisiert wurden, konnten die Firmenvertreter untereinander und mit CDHK-Professoren ins Gespräch kommen. Angeboten wurden die Themen: „When innovation meets sustainability” von Herrn Gao Binxu (Fakultät für Stadtplanung), „Digitalization and Smart Logistics” von Prof. Fang Dianjun und “Chances and Challenges of e-commerce” von Prof. Huang Guanwei.

    Vertieft wurde das Angebot in den Workshops durch thematische Kurz-Einführungen der CDHK-Professoren sowie Präsentationen von Bayer-Mitarbeitern. Themen, die diskutiert wurden betrafen u.a. das Cybersicherheitsrecht, die Organisationsentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung sowie die Frage, wie Firmen von der smarten Stadtentwicklung profitieren und was sie dazu beitragen können.

    Die große Nachfrage seitens der Teilnehmer sowie deren intensive Diskussionen haben gezeigt, dass sowohl unter den Vertretern der Stifterfirmen als auch zwischen ihnen und den Professoren und der Leitung des CDHK ein großer Bedarf an Austausch und Kommunikation besteht, die im Oktober beim „großen Stiftertreffen“ fortgesetzt wird.

    Thomas Willems

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    Brücken bauen, Grenzen überwinden – Erstes Tongji Innovation Lab an der CDH

    Was muss ein intelligenter Helm können, um seinen Träger im Bergbau zu schützen? Welchen Nutzen hat ein Roboter bei der Sexualerziehung von Jugendlichen in ländlichen Gebieten? Und wie kann man sein reales Leben vor der digitalen Sucht schützen?

    Diese und andere innovative Forschungsfragen bzw. Start-up-Ideen präsentierten zwölf Tongji-Studierende verschiedener Fakultäten am 12. Juni beim ersten Tongji-Innovation Lab an der Chinesisch-Deutschen Hochschule.

    Inspiriert wurde die vom CDHK, dem Chinesisch-Deutsche Campus (CDC) und dem Chinesisch-Deutsche Innovation Lab (CDI) gemeinsam organisierte Veranstaltung vom deutschen Falling Walls Lab. Bei dieser Nachwuchskonferenz präsentieren junge Forscher in dreiminütigen Kurzvorträgen ihre bahnbrechenden Ideen, um gesellschaftliche Brücken zu bauen und wissenschaftliche Grenzen zu überwinden.

    Am ersten Tongji Innovation Lab konnten Studierende aller Fachrichtungen teilnehmen, die ihre innovativen Ideen, Geschäftsmodelle oder gesellschaftspolitischen Anregungen einem interessierten Publikum und einer Experten-Jury in drei Minuten präsentieren wollten. Aus 30 Bewerbungen wurden 12 Finalisten ausgewählt, unter ihnen eine südafrikanische Studentin aus der International School der Tongji-Uni und ein deutscher Student vom CDHK.

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    Gruppenfoto vom ersten Tongji-Innovation Lab

    Die Geldpreise für die drei Erstplatzierten stifteten der Chinesisch-Deutsche-Campus (CDC), während das CDHK-Stifter-Unternehmen ZF Friedrichshafen zahlreiche Sachpreise an die Teilnehmer vergab und auch innerhalb des Publikums verloste.

    In der Jury saßen Prof. WU Zhiqiang, Vizepräsident der Tongji-Universität und Direktor der CDH, Prof. Dr. Otthein Herzog, Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Thomas Willems, Vizedirektor des CDHK, Christina Werum-Wang, Vizedirektorin der CDHAW, Andrea Schwedler, Leiterin des CDC, QI Ping, Direktor des Ingenieur- und Technologienzentrums von ZF China, und PAN Jinwei, Vizemanagerin der Abteilung Unternehmensentwicklung von Business Incubator of Tongji University Science Park. Den Abend moderierten der CDHK-Student Max Ronecker und die CDHK Praktikantin Long Ziyi.

    Zu Beginn der Veranstaltung wurde die Reihenfolge der Teilnehmer ausgelost, woraufhin die ersten sechs Kandidaten ihre kurzweiligen Konzepte präsentierten. Nach jedem Vortrag stellte ein Jurymitglied eine Frage. Im Anschluss an die Präsentationen zog sich die Jury – während das Publikum von Live-Musik unterhalten wurde – zu einer längeren Besprechung zurück, da die Entscheidung nicht einfach, sehr knapp, am Ende aber einstimmig war.

    ZHOU Can, Gewinnerin des 1. Tongji Innovation Lab
    ZHOU Can, Gewinnerin des 1. Tongji Innovation Lab

    Gut gelaunt übernahm Jury-Präsident Prof. WU Zhiqiang die Bekanntgabe der Gewinner. Den dritten Platz belegte Patrick Liebig vom CDHK mit seinem Projekt „Qrant-Reshaping the dining experience“, einer APP, die chinesische Touristen die Auswahl, das Bestellen und Bezahlen in deutschen Restaurants erleichtern soll. Nontokozo Zama Ndlovu erhielt für ihr ambitioniertes Bildungsprojekt „AI as a tool to transform education“, mit dem sie einer breiten Bevölkerung den Zugang zu Bildung ermöglichen möchte, den zweiten Preis. Und in Übereinstimmung mit der Publikumsbewertung ging der erste Preis an Frau ZHOU Can von der Umweltwissenschaftlichen Fakultät für ihr entworfenes Sicherheitssystem in der Chemieindustrie: „An intelligent chemical industry safety management system“. Die Preisträger freuten sich über Geldpreise von 3000 RMB, 2000 RMB und 1000 RMB, die der Chinesisch-Deutsche Campus spendete.

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    Prof. WU Zhiqiang mit Patrick Liebig

    Der Abend endete mit Live-Musik, einem Buffett und einem entspannten Get together, bei dem die präsentierten Konzepte angeregt diskutiert und kommunikative Grenzen überwunden wurden. Alle waren sich einig, dass dies der Beginn einer neuen Veranstaltungsreihe an der Tongji-Uni war, die in regelmäßigen Abständen innovativen Köpfen eine Plattform für Austausch, Inspiration und Kreativität bieten wird.

    Thomas Willems

     

     

     

     

    Juror QI Ping, Director of Engineering Center von ZF
    Juror QI Ping, Director of Engineering Center von ZF
    CAO Dongqing: Decent Way of Sex Education
    CAO Dongqing: Decent Way of Sex Education
    WANG Xinjie: Green Logistic
    WANG Xinjie: Green Logistic

    Business-Training am CDHK: Startup-Gründung in China

    Wie gründet man ein Startup in China? Diese Frage beantworteten Daria Sinchugova und Stefano Catozzi im Rahmen eines vom CDHK organisierten ganztägigen Business-Trainings  am 23. Juni im CDI-Lab. Der Workshop sollte zu Ideen anregen und praktische Unterstützung zu deren Umsetzung geben. Zugleich wurde den Teilnehmern eine Plattform geboten, um sich zu verschiedenen Geschäftsgründungsideen auszutauschen.

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    Daria Sinchugova aus Russland gründete vor neun Jahren in Shanghai ihr eigenes Unternehmen.  Den Anfang machte sie, indem sie eigene Kuchen verkaufte. Inzwischen leitet sie erfolgreich eine Beratungs- und Übersetzungsagentur. Mitveranstalter war ebenso der italienische Steuerberater Stefano Catozzi, der sich in Shanghai auf rechtliche Lösungen in multinationalen Fragen und Transaktionen spezialisiert hat. Gemeinsam forderten sie die Teilnehmer auf vielseitige Weise heraus: „Was will ich in meinem Leben umsetzen?“ und „Was kann ich besser als alle anderen?“ waren erste Ansätze, die dann mit ausgefeilten Business-Plänen in Übereinstimmung gebracht wurden. Einen weiteren Beitrag lieferte Enzo Carrubba, Direktor für Produktentwicklung bei EDAG Engineering & Design in Shanghai, der neben der Präsentation von automobilen Bio-Designs den digitalen Wandel in China sowie die Folgen für die „shared economy“ beschrieb. Bei Snacks und Getränken vertieften die Teilnehmer ihre eigenen Ansätze.

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    Text und Fotos: Miriam Nicholls

     

     

     


    INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN DES CDHK IM JUNI

    Im Juni 2018 organisierte das CDHK drei Informationsveranstaltungen über die eigenen Studienangebote. Die erste fand am 8. Juni an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) statt, die zweite richtete sich an die Rheinklasse der School of Mechanical Engineering (SME) der Tongji-Universität am 25. Juni, eine weitere wurde am Shanghai Hamburg College der University of Shanghai for Science and Technology (USST) am 26. Juni organisiert. Insgesamt nahmen rund 140 Studierende aus den Fachbereichen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften teil.

    Herr Thomas Willems, deutscher Vizedirektor des CDHK, stellte jeweils zunächst die Einrichtung vor. Das CDHK verfügt über erstklassige Lehrkräfte und arbeitet eng mit deutschen Eliteuniversitäten und berühmten internationalen Konzernen zusammen, um Talente mit innovativem Geist, fundierten Fachkenntnissen, Managementfähigkeiten und interkulturellen Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten auszubilden. Aufgrund guter Deutschkenntnisse und fachlichem Matching können die Studierenden der obengenannten Schulen und Institute reibungslos in das Studium am CDHK einsteigen. Die Doppelmasterprograme am CDHK sind sehr attraktiv für die Studierenden, weil sie gleichzeitig einen Abschluss an der Tongji und an einer deutschen Universität – fast durchweg Technische Hochschulen der TU 9–Gruppe – erwerben können. Zwei Wege führen die Bachelor-Absolventen zum CDHK: Sie können sich entweder durch Empfehlung oder durch die staatliche Master-Aufnahmeprüfung für das Studium am CDHK bewerben.

    Der Großteil der Studierenden, der an den Vorträgen teilnahm, hat mindestens ein Jahr Deutsch gelernt. Um das Interesse zu wecken, vermittelte Herr Willems den Studierenden Fachwörter und Begriffe über die Forschungsausrichtungen auf Deutsch. Außerdem forderte er dazu auf, mit der Technik des Brainstormings die neuesten Forschungstrends zu beschreiben, was bei den Studierenden sehr gut ankam. Im Anschluss an den Vortrag war Zeit für Fragen über den Fremdsprachenerwerb, Praktika, Studienabschlüsse und das Auslandsstudium. Die Fragerunden wurden auf Chinesisch durchgeführt, unterstützt jeweils durch Frau LIU Xin, Leiterin des International Office am CDHK, Herrn Prof. LIN Song vom Fachbereich Maschinenbau sowie Frau LIU Jueye, Programmreferentin am CDHK.

    LIU Jueye


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