Am Abend des 5. Juni fand eine erste gemeinsame Informationsveranstaltung der Technischen Universität München und der RWTH Aachen am CDHK statt. Diese richtete sich an alle Fakultäten der Tongji-Universität. Über hundert Studierende und Eltern, die sich für die beiden führenden deutschen technischen Universitäten interessierten, nahmen daran teil.
Vor dem offiziellen Beginn stellte Frau LIU Jueye, Projektreferentin des CDHK, kurz die Möglichkeit eines Masterstudiums am CDHK vor. Studenten, die nach dem Bachelorabschluss weiter als Masterstudenten an der Tongji-Universität studieren möchten, können am CDHK einen Doppelabschluss erwerben und in Deutschland studieren. Dabei sind die Technische Universität München und die RWTH Universität Aachen wichtige Partner des CDHK.
Anschließend gab Frau JIN Zhenshan, Lehrerin des Verbindungsbüros der Technischen Universität München in Beijing, einen Überblick über die Universität, die Anforderungen und Verfahren für die Bewerbung um Masterstudiengänge und Promotion. Mit einem aktuellen TUM-Werbevideo vermittelte Frau JIN einen Eindruck über die renommierte deutsche Universität.Im Anschluss informierte LIU Jie, Hochschulvertreterin der RWTH Aachen in Beijing, über die allgemeine Situation, die Studienfächer sowie den Bewerbungsprozess und das gemeinsame Stipendienprogramm der TUM und des CSC. Abschließend stellten die Studierenden mit Begeisterung den Vertretern der beiden Universitäten viele Fragen, etwa zum Studienverlauf an den beiden deutschen Universitäten. Unter ihnen befanden sich besonders viele Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik, die eigens vom weiter entfernt liegenden Jiading Campus gekommen waren.
Als wichtiges Fenster des Austauschs der Tongji-Universität mit Deutschland engagiert sich das CDHK bei der Integration von hochwertigen Bildungsressourcen und in der Förderung des Austauschs zwischen der Tongji-Universität und deutschen Universitäten. So war das übergeordnete Ziel der Veranstaltung, einer noch größeren Gruppe aus chinesischen Studierenden wichtige Informationen über deutsche Top-Universitäten zu vermitteln.




Algorithmen und Maschinen ersetzen den Menschen, die Arbeitswelt stürzt ins Endzeitalter. Medien und Studien verbreiten solche Horrorszenarien. Doch sind sie gerechtfertigt? Im Rahmen einer Chinesisch-Deutschen Dialogveranstaltung in der „Deutschen Woche“ im Innovationslabor der Chinesisch-Deutschen Hochschule der Tongji-Universität diskutierte ein Expertenteam mit Studierenden und zahlreichen weiteren Interessierten am Abend des 23. Mai dieses medienbestimmende Thema.






Alumnus LUO Qilong (zweiter von links in der 1. Reihe) mit CDHK-Studierenden



Anschließend stellte Herr Dr. Prochaska den Studierenden und Professoren in seinem Vortrag „Working@Stihl“ die Firmengeschichte, die Leistungen für Mitarbeiter sowie die Karrieremöglichkeiten bei Stihl vor. Auf besonders positive Resonanz beim Publikum stieß dabei die familiäre Atmosphäre des Unternehmens, das1926 von Andreas Stihl gegründet wurde und seit 1971 Weltmarktführer in der Motorsägenherstellung ist. Heutzutage produziert Stihl mit seinen 15.000 Mitarbeitern neben motorgetriebenen Geräten für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und Bauwirtschaft auch eigene Akku-Systeme. Von den 160 Ländern, in denen Stihl tätig ist, nimmt der chinesische Markt eine zunehmend wichtigere Rolle ein. Seit 2006 fertigten die 700 Mitarbeiter im Qingdaoer Stihl-Werk sechs Millionen Produkteinheiten, die in 70 Länder geliefert wurden. Für das expandierende Geschäft sucht Stihl daher hochqualifiziertes Fachpersonal, wie das CDHK es ausbildet.