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Das “A Meeting Across Cultures” Programm der Deutschen Bibliothek beginnt!
Am Donnerstag, den 21. April 2016, fand im Foyer der Deutschen Bibliothek der chinesische Knoten-Workshop für ausländische Studierende statt; und stellte den Auftakt des „A Meeting Across Cultures“ Programms, welches von der Deutschen Bibliothek organisiert wird, dar. Das Ziel des Programms ist es, interkulturelle Kommunikation zu fördern. Über 20 Studierende aus ISA und CDHK haben daran teilgenommen.
Als Merkmal der traditionellen chinesischen Kultur ist der chinesische Knoten in den letzten Jahren im Ausland immer populärer geworden. Ausländische Studierende interessieren sich sehr für die kunstvollen Knoten und deren Herstellungsprozess. Zu Beginn hat Liu Zhongqi, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Deutschen Bibliothek, die Herkunft, Entwicklung und den kulturellen Sinn der chinesischen Knoten vorgestellt. Durch die Darstellung von Tuanjin-Knoten, Panchang-Knoten usw., haben die ausländischen Studierende ihren Wissen über chinesische Knoten vertieft.
Danach hat die Leiterin des Siyuan-Vereins den Herstellungsprozess des Kreuz- und Panchang-Knotens erklärt, was die Studierenden zu einer schöne Reise in die chinesische Kultur führte. ,,Das ist mir zu schwer!’’ – aber aller Anfang ist schwer, in den ersten zehn Minuten waren die ausländischen Studierende Hals über Kopf verloren. Mit Hilfe der ehrenamtlichen Mitarbeiter und der Mitglieder des Siyuan-Vereins haben alle am Ende ihren eigenen Knoten geknüpft. Viele waren stolz auf sich und machten Fotos mit Freuden.
Das „A Meeting Across Cultures“ Programm hat den Zweck, eine Plattform für Kulturaustausch darzustellen, Kultur zu verbreiten und die interkulturelle Kommunikation zwischen China und anderen Ländern zu fördern. Der chinesische Knoten-Workshop baute eine Brücke zwischen ausländischen Studierenden und der chinesischen Kultur angebaut. Außerdem herrschte eine Atmosphäre der Kameradschaft von chinesischen und ausländischen Studierenden.
Text von LI Qianwen, Praktikantin am CDHK

Woooosh! Erfolgreicher Improtheater-Workshop der Tongji-Universität und der Deutschen Schule Shanghai
Sonntag, 10. April 2016, 13 Uhr, die Deutsche Bibliothek im Deutschen Haus der Tongji-Universität ist voller Leben. Tische und Stühle werden hin und her getragen, mit Stellwänden wird das Foyer in Räume geteilt. Ca. 30 junge Menschen, die Deutsch und/oder Chinesisch sprechen, strömen in die Bibliothek. Sie alle wollen an dem Improtheater-Workshop teilnehmen. Diejenigen, die sich kennen, bleiben zusammen. Vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung füllt jeder einen Steckbrief aus und befestigt ihn an einer der Stellwände. Es ist der erste Tag des Improvisationstheater-Workshop an der Tongji-Universität. Wie lange wird es dauern, bis sich die Gruppen mischen? Wie wird die Gruppendynamik nach einer Woche sein?
Der einwöchige Workshop war ein gemeinsames Projekt der Chinesisch-Deutschen Hochschule (CDH) an der Tongji-Universität und der Deutschen Schule Shanghai. Als Trainer konnten 3 Experten von der renommierten Akademie für Improvisationstheater Drama Light in Heidelberg gewonnen werden. Genau sieben Tage lernten Studierende der Tongji-Universität und Schüler der Deutschen Schule Übungen des Improtheater kennen und knüpften neue Freundschaften.
Sprachbarrieren wurden durch spontane Übersetzungen überwunden. In drei Gruppen erarbeiteten die Gruppenmitglieder im Anschluss verschiedene Themenkomplexe in kurzen Szenen. Täglich wurde das spielerische Repertoire erweitert und das Selbstbewusstsein der Gruppenmitglieder wuchs. Für die Trainer aus Deutschland war der Workshop in Shanghai eine neue Erfahrung, die auch von ihnen an der einen oder anderen Stelle Improvisation verlangte.
Am siebten Tag des Workshops wurden die Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung Kunstsinn an der Deutschen Schule vor 300 Gästen präsentiert. Ein Master-Student der Deutsch-Fakultät an der Tongji-Universität meisterte gemeinsam mit einer zweisprachig aufgewachsenen Schülerin mit Bravour die Aufgabe einen Konflikt zwischen einem Ehepaar zu einem vom Publikum vorgegebenen Thema abwechselnd deutsch- und chinesischsprachig vorzuspielen. Der Sprachenwechsel wurde von den Trainern mit einem Klatschen vorgegeben. Das Publikum war begeistert!
Nach dem Auftritt war es Zeit zum Abschiednehmen. Die Gruppe ist eng zusammengewachsen und der Abschied fällt schwer. Das interkulturelle Projekt hat funktioniert und der Improtheater-Virus hat erneut um sich gegriffen!
Quelle: CDHAW, leicht gekürzt
Stellenausschreibung: Ortslektor/in und freie Lektoren/innen
Ortslektor/in für Deutsch als Fremdsprache am CDHK und freie Lektoren/innen für das akademische Jahr (September 2016-Juli 2017)
Im Jahre 1998 als Gemeinschaftseinrichtung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Tongji-Universität gegründet, hat sich das Chinesisch-Deutsche Hochschulkolleg (CDHK) zum erfolgreichsten Projekt im Wissenschaftsaustausch beider Länder entwickelt. Über einen Zeitraum von 3 Jahren werden Masterstudierende aus ganz China an den Fakultäten Elektrotechnik, Maschinenwesen, Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht bilingual ausgebildet.
Wir suchen
Für unsere Lehrabteilung DaF suchen wir muttersprachliche Lektoren/innen mit akade- mischem Studienabschluss in Deutsch als Fremdsprache, Germanistik, Sinologie o.ä. Idealerweise verfügen Sie über mehrjährige Unterrichtserfahrung im universitären Bereich. Von Vorteil sind Erfahrungen im Bereich TestDaF, Wissenschaftskommunikation und/oder Fachsprachendidaktik. Sie zeichnen sich durch Teamfähigkeit, Flexibilität und ein hohes Maβ an Interkultureller Kompetenz aus und weisen eine Affinität zur chinesischen Kultur auf.
Wir erwarten
- 12 SWS DaF-Unterricht (B1-C1 Niveau), die Mitarbeit in Intensivkursen und bei Tests
- Sehr gute methodisch-didaktische Kenntnisse im Bereich DaF
- Erstellung von aktuellen Lehr- und Zusatzmaterialien
- Aktive Teilnahme an kollegsinternen Sitzungen/Ags
- Interesse an einer längerfristigen Zusammenarbeit am CDHK
Wir bieten
- Eine spannende Arbeit mit engagierten Studierenden an einer chinesischen Elite-Universität
- Leben und unterrichten in einer der dynamischsten Metropolen der Welt
- Ein junges, aufgeschlossenes Lektorenteam
- Teilnahme an Veranstaltung des CDHK und der Tongji- Universität
- Unterstützung bei der Beschaffung eines Arbeitsvisums, Organisation u.ä.
Vergütung: 8.000,00 RMB/monatlich (inklusive Mietzuschuss) und einmalige Flugkostenpauschale von 600,00 Euro
Bewerbungsfrist
Richten Sie Ihre Bewerbung (Lebenslauf, Zeugniskopien, Nachweise über Lehrtätigkeiten, Referenzen) bitte an Barbara Ziesch, DAAD-Lektorin (b.ziesch@cdhk.tongji.edu.cn).
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Minister Wan Gang zum Honorarprofessor an der TU Clausthal bestellt
Der Minister für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China, Prof. Wan Gang, und zugleich Inhaber des VW- Stiftungslehrstuhls für Produktentwicklung und Konstruktion, wurde zum Honorarprofessor an der TU Clausthal bestellt.
In der Pressemitteilung der Universität Clausthal heißt es unter anderem:
Um das Thema „Deutsch-Chinesische Kooperationen“ ging es in der folgenden Podiumsdiskussion ebenfalls. Nicht nur der Austausch von Wissen und Können seien wichtig, sondern genauso Freundschaft, Zusammenhalt und interkulturelle Aktivitäten, so Chinas Forschungsminister. Er wünsche sich „einen Austausch mit Herz“. Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, betonte: „China ist ein ganz wichtiger Partner für uns. Deshalb haben wir im Herbst 2015 eigens eine China-Strategie entwickelt.“ Professor Dong Qi aus der chinesischen Botschaft in Berlin meinte: „Wir brauchen mehr China-Kompetenz in Deutschland und mehr Deutschland-Kompetenz in China.“

Alumni-Treffen des CDHK 2016
Am Nachmittag des 26. März fand das Alumni-Treffen des CDHK 2016 in der neuen und gemütlichen Deutschen Bibliothek des CDH-Gebäudes statt. Insgesamt kamen ca. 50 Alumni und Studierende des CDHK zu einem regen Austausch zusammen.
Auf dem großen Bildschirm wurden alte Fotos gezeigt, was bei vielen Alumni schöne Erinnerungen an die Uni-Zeit weckte und Atmosphäre schaffte. In angeregten und fröhlichen Gesprächen tauschten sie sich über ihre Arbeit und ihre gegenwärtigen Lebenssituationen aus. Die Studierenden hatten die Gelegenheit sich über das Studium im In- und Ausland, die Karriereaussichten und andere Lebenserfahrungen zu erkundigen und hörten den Antworten mit großem Interesse zu. Durch einige Kennenlern-Spiele wurde die Atmosphäre zusätzlich aufgelockert.
Das CDHK freut sich sehr über Besuche von Alumni, wünscht ihnen alles Gute und hofft, dass sich die Zusammenarbeit zwischen Alumni und CDHK noch weiter vertieft.
Besuch des Bundespräsidenten Joachim Gauck
„Heute an Ihrer traditionsreichen Hochschule zu sprechen, ist mir eine große Ehre. Mein Dank gilt dem Präsidenten der Tongji-Universität, Herrn Prof. Dr. Pei Gang. Mein Besuch bei Ihnen ist eine hervorragende Gelegenheit, über die Entwicklung der chinesisch-deutschen Partnerschaft nachzudenken. Und das will ich auch gleich tun.“
Mit diesen Worten eröffnete Bundespräsident Joachim Gauck seine Rede an der Tongji-Universität vor über 300 Studierenden und Professoren.
Er lobte die Tongji-Universität als einen herausragenden Ort akademischen Austauschs zwischen China und Deutschland und zeigte sich beeindruckt von der Offenheit der Studierenden gegenüber Deutschland und der deutschen Sprache sowie der engen Zusammenarbeit der Chinesisch-Deutschen Hochschule mit der Wirtschaft und Industrie.
Nach seiner Rede besuchte er die im Januar 2016 von der Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka eröffnete Deutsche Bibliothek im Chinesisch-Deutschen Haus und traf sich zum Gespräch mit chinesischen Studierenden und Wissenschaftlern.

Herzlich willkommen bei uns am CDHK!
Am 10. März begrüßte die deutsche Vizedirektorin Susanne Otte die neuen deutschen Studierenden zum Sommersemester 2016. Raum dafür bot die neue deutsche Bibliothek im Chinesisch-Deutschen Haus. Im Sommersemester 2016 sind insgesamt 52 deutsche Studierende am CDHK eingeschrieben, darunter unsere 22 „Neulinge“.
Wir wünschen unseren CDHK-lern viel Erfolg im Studium und eine aufregende, bereichernde und interessante Zeit in Shanghai!

Bayer verlängert sein Engagement am CDHK um weitere fünf Jahre
In einer feierlichen Zeremonie am 07. März 2016 unterzeichnete die Firma Bayer bereits zum dritten Mal ihren Vertrag zur Führung eines Stiftungslehrstuhls am CDHK. Bayer und der Lehrstuhl „Recht des Geistigen Eigentums“ unter der Leitung von Prof. LIU Xiaohai blicken bereits auf eine zehnjährige Kooperation zurück. Umso mehr freut uns die erneute Verlängerung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit. Zum vollständigen Artikel auf der Bayer-Homepage.

Essay-Wettbewerb zum Thema: Wenn ich alt bin- Leben im China des Jahres 2060

Schon jetzt leben in China über 200 Millionen Menschen, die älter als 60 Jahre sind. Die Chinesen bekommen immer später Kinder, genau wie in Deutschland. Die Ein-Kind-Politik ist Geschichte und trotzdem wird Chinas Bevölkerung zurückgehen.
Wie sieht mein Leben aus, wenn ich in 35 Jahren selbst alt bin? Wer versorgt mich? Wie lebe ich? Bekomme ich Rente oder arbeite ich weiter? Wie sieht meine Familie aus? Meine Stadt, mein Land? Werde ich reich sein und die Welt bereisen?
Diese Fragen und viele mehr beschäftigten die Teilnehmer des zweitägigen Essay-Schreibworkshops (19. und 20. Dezember 2015) mit dem Autor Marcus Hernig. Der Workshop begann mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer und Schreibübungen, die zum Aufwärmen dienten. Weiterhin wurden Stoffsammlungen erstellt, die den Teilnehmern beim Ausführen des Themas helfen sollten, sowie die formalen Kriterien des Essay-Schreibens vermittelt. Auf dieser Grundlage konnten die Teilnehmer gut vorbereitet in den Wettbewerb starten.
Da der Kurs zweisprachig gehalten wurde, war es Voraussetzung, den Text jeweils in chinesischer und deutscher Sprache zu verfassen. Die Befassung mit den Themen „alternde Gesellschaft“ und „Wie wird mein Leben aussehen, wenn ich alt bin“ wurde den Teilnehmern komplett freigestellt, sodass sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Die Essays wurden alle am Nachmittag des zweiten Tages innerhalb von ca. drei Stunden verfasst. Es gab viele lyrische Texte, die sich mit den Erwartungen und Vorstellungen des Lebens im Jahre 2060 beschäftigten, aber auch sachlichere Arbeiten, die mit „Fakten“ gestärkt wurden.
Die Preisverleihung fand am 30. Dezember 2015 statt. Herr Hernig berichtete kurz über den Verlauf des Workshops sowie die hervorragende Zusammenarbeit der Gruppe und gab dann mit Hilfe von Frau Susanne Otte und Frau Barbara Ziesch die Platzierungen bekannt. Die besten Essays wurden mit folgenden attraktiven Preisen prämiert: 1. Preis 2.000 RMB, 2. Preis 1.500, 3 Preis 1.000 RMB, 4.-8. Preis jeweils 200 RMB.
Der erste Preis wurde an HE Yucheng, Student der Fahrzeugtechnik am CDHK, verliehen. Den zweiten und dritten Platz belegten QIU Chenchen, Gemanistik Studentin von der SISU, und HUANG Kun, Germanistik Student an der Tongji. Alle drei Hauptgewinner trugen ihren Text im Anschluss den Anwesenden in deutscher Sprache vor. Den chinesischen und deutschen Gewinnertext können Sie hier lesen
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Das CDHK bedankt sich bei allen Teilnehmern und gratuliert den Gewinnern!

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