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    Begrüßung neuer Studierender am CDHK im Wintersemester 2019/20

    Neue deutschen Studenten
    Studierende des Wintersemesters 2019/20

    Am Nachmittag des 6. Septembers fand die offizielle Semesterbegrüßung im Vortragssaal der Deutschen Bibliothek statt. 79 deutsche Studierende, die ab diesem Wintersemester am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg der Tongji-Universität in Shanghai studieren, nahmen daran teil. Insgesamt haben sich 101 deutsche Studierende für das Wintersemester 2019/20 am CDHK eingeschrieben.

    Einleitend hieß Herr Thomas Willems, der deutsche Vizedirektor des CDHK, die neuen Austausch- und Doppelmasterstudierenden herzlich willkommen und stellte ihnen das CDHK vor. In seiner Präsentation ging er auf wichtige Verhaltensregeln im Gastland ein und betonte, dass ein hohes Maß an Offenheit und Neugier der fremden Kultur gegenüber von grundlegender Bedeutung für einen ertragreichen Aufenthalt in Shanghai sei.

     

    Kathrin Bärnklau
    Frau Kathrin Bärnklau

    Im Anschluss berichtete Kathrin Bärnklau, Doppermasterstudentin der TU Berlin, die bereits ein Semester in Shanghai verbracht hat, sowohl von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium und Alltag, als auch von ihren Reisen durch das Land und ihrem Praktikum vor Ort. Die neuen Studierenden hatten dabei die Möglichkeit, ihre zahlreichen Fragen zu stellen und wertvolle Tipps zu bekommen.

    Bibliothekarin WANG Nan

    Bibliothekarin Frau WANG Nan

    Nach der Vorstellung der Deutschen Bibliothek durch Bibliothekarin Frau WANG Nan bot sich die Gelegenheit für weiterführende Gespräche und ein gegenseitiges Kennenlernen bei erfrischenden Getränken. Auch Professor Dr. WU Zhihong, der chinesische Vize-Direktor des CDHK, schloss sich der Runde an und tauschte sich mit den Studierenden aus.

    Prof. Dr. WU Zhihong und Herr Thomas Willems
    Prof. Dr. WU Zhihong und Herr Thomas Willems

    Internship at MUBEA Corporate R&D Department China

    Recruitment Poster_R&D Internship


    CDHK-Abschlussfeier 2019

    Am 18. Juni 2019 fand in diesem Studienjahr die CDHK-Abschlussfeier im CDI-Labor statt. Das CDHK-Direktorium, Vertreter der Lehrenden, die Verwaltungsmitarbeiter sowie die Eltern der Absolventen kamen zusammen, um den Studierenden zu Ihrem erfolgreichen Masterabschluss zu gratulieren. In diesem Jahr haben insgesamt 74 Studierende das Studium abgeschlossen, darunter 71 chinesische und drei deutsche.

    Prof. Dr. WU Zhihong, Parteisekretär und chinesischer Vizedirektor des CDHK, gratulierte zunächst den Absolventen herzlich zu ihrem Abschluss und wünschte ihnen alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Er drückte den Wunsch aus, dass die Absolventen das Motto der Tongji-Universität „Gemeinsam in einem Boot rudern“ beherzigten, sich ständig an die Mission des Landes und der Alma Mater erinnerten und im nun anschließenden Lebensabschnitt als Tongjier und CDHKler ein neues, glänzendes Kapitel aufzuschlagen.

    Prof. Dr. WU Zhihong, Vizedirektor des CDHK
    Prof. Dr. WU Zhihong, Vizedirektor des CDHK

    Nachfolgend drückte Herr Thomas Willems, deutscher Vizedirektor des CDHK, allen Absolventen und deren Eltern seine Glückwünsche aus. Ausgehend von einem Zitat des Laotse „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt“ hob er die herausragenden Leistungen, die von CDHK-Studierenden Schritt für Schritt im Studium erbracht wurden, hervor. Das Ende des Studiums sei der Anfang eines neuen Kapitels der Lebensreise. Er hoffe, dass alle mit offenem Herzen große Erfolge auf ihrem weiteren Lebensweg erzielten.

    Thomas Willems, Vizedirektor des CDHK
    Thomas Willems, Vizedirektor des CDHK

    Als Vertreter der Lehrenden wünschte Prof. Dr. LI Pengzhong den Absolventen, dass sie die Zeit am CDHK nicht nur als gute Erinnerung, sondern auch als wertvolle Vorbereitung für das neue Kapitel des Lebens nutzen sollten, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern zu können.

    Prof. Dr. LI Pengzhong
    Prof. Dr. LI Pengzhong

    Mit mehr als 20 Jahren Diensterfahrungen am CDHK tauschte sich Prof. Dr. HUANG Guanwei mit den Absolventen zum Thema „Was ist das CDHK?“ aus: Es sei eine Brücke zwischen Deutschland und China und eine Wiege für die Ausbildung internationaler Talente. Das CDHK übernehme eine wichtige Funktion: mit dem Vaterland gemeinsam voranzuschreiten und wichtige Beiträge in Wissenschaft und Bildung zu leisten. Er wünschte den Studierenden Mut, um Herausforderungen anzupacken und für den Fortschritt der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

    Prof. Dr. HUANG Guanwei
    Prof. Dr. HUANG Guanwei

    Herr CHEN Dongfeng, herausragender Absolventenvertreter des Jahrgangs 2015, berichtete von seinen Erfahrungen im Masterstudium und bedankte sich bei den Professoren und beim CDHK für die gute Ausbildung. Er berichtete zudem über seine Pläne für den weiteren Lebensweg: So wird er sich am Beamtenprogramm „Selected Graduates“ beteiligen und dafür in ländlichen Region arbeiten.

    陈栋锋 CHEN Dongfeng
    陈栋锋 CHEN Dongfeng

    Herr LIU Zhenhuan, ebenfalls ein ausgezeichneter Absolventenvertreter des Jahrgangs 2016, erzählte rückblickend über seine insgesamt sieben Jahre Jahr an der Tongji-Universität. Er bedankte sich beim CDHK und bei der Tongji-Universität für die gute akademische Atmosphäre und für die vielfältigen Möglichkeiten, in der Praxis aktiv zu werden. Auch in der Zukunft werde er an dem Motto festhalten, ein Leben lang nach Wissen und Fortschritt zu streben.

    刘震寰
    刘震寰 LIU Zhenhuan

    Die Leitung des CDHK verlieh herausragenden Absolventen Preise der Stadt Shanghai und der Tongji-Universität. Nach der Zeremonie „Turn the Tassels“ versammelten sich alle vor dem CD-Haus für ein Gruppenfoto.


    Das CDHK-Alumnitreffen 2019

     

    Am Vormittag des 22. Juni 2019 fand das Alumni-Treffen des CDHK-Alumni-Vereins im CD-Haus statt. Insgesamt nahmen rund 70 Personen an dieser Veranstaltung teil, darunter Prof. Dr. WU Zhihong, Leiter des CDHK-Alumni-Vereins und Parteisekretär des CDHK, Prof. Dr. LI Pengzhong, ausführender Leiter des CDHK-Alumni-Vereins sowie Vorstandsmitglied des Alumni-Vereins, sowie zahlreiche CDHK-Alumni mit ihren Familien.

    Zunächst hielt Prof. WU Zhihong eine Begrüßungsrede und bedankte sich bei allen Alumni für die Teilnahme. Er berichtete von der neusten Entwicklung des Kollegs, dass das CDHK unter dem Leitgedanken „kleiner Kern, große Peripherie und hohes Niveau“ zu einer Plattform umgebaut werde, um der Disziplinentwicklung der Tongji-Universität im Rahmen des Doppelexzellenzprogramms zu dienen und den akademischen Austausch und die Forschungszusammenarbeit der verschiedenen Kollegs mit Eliteuniversitäten in Deutschland zu fördern. Außerdem würden am CDHK künftig Doktorandenplätze vergeben, um das Ausbildungsniveau der Talente zu erhöhen. Ein großer Teil der CDHK-Alumni sei aktiv in den Bereichen des deutsch-chinesischen Handels und des akademischen Austauschs. Er drückte seinen Wunsch aus, dass die Alumni weiterhin die Entwicklung des CDHK verfolgten, dem Aufbau des CDHK beistünden und Vorschläge für die Entwicklung des Kollegs zu machten.

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    Prof. LI Pengzhong gab einen Rückblick auf die sechs Alumni-Veranstaltungen seit der Gründung des Alumni-Vereins am 31. März 2018. Er betonte, dass sich der CDHK-Alumni-Verein immer über neue Formen der Alumni-Aktivitäten freue, um den Alumni ein vielfältiges, attraktives, interessantes und inhaltsvolles Angebot zu bieten. Er forderte die Alumni zur aktiven Beteiligung in der Umsetzung von Veranstaltungen auf.

    Laut der Statistik des Tongji-Alumni-Vereins zeichnet sich die Gemeinschaft der CDHK-Alumni durch eine herausragende Erreichbarkeit aus. Um dieses gute Ergebnis beizubehalten und den Kontakt zu und zwischen den Alumni zu fördern habe der CDHK-Alumni-Verein unter der Anweisung des Tongji-Alumni-Vereins Ansprechpartner für die neuen Alumni im Jahr 2019 benannt. Entsprechende Urkunden und Geschenke wurden von Prof. Dr. WU Zhihong und Prof. Dr. LI Pengzhong an die Ansprechpartner der diesjährigen Absolventen vergeben: WANG Wuzhen, XIA Pengfei, LIU Zhenhuan und ZHANG Yu werden künftig als Vermittler zwischen dem Alumni-Verein und den Alumni des Jahrs 2019 fungieren.

    v. l. n. r.: WU Zhihong, WANG Wuzhen, XIA Pengfei, LIU Zhenhuan,ZHANG Yu,LI Pengzhong

    In der anschließenden Austauschrunde erzählten vier Alumni unterschiedlicher Studienfächer und Berufsrichtungen von ihren CDHK-Erfahrungen und ihren Ideen über das Privat- und Berufsleben.

    Prof. Dr. XIONG Lu, Alumnus des Jahrgangs 1999 aus der Fakultät der Fahrzeugtechnik, arbeitet nun als stellvertretender Direktor des New Energy Fahrzeug Engineering Center der Tongji-Universität. Er erinnerte sich an seine persönlichen Erfahrungen von vor 20 Jahren, zusammen mit anderen Studierenden der Betriebswirtschaftsklasse am CDHK Deutsch gelernt zu haben, was eine positive Resonanz vieler anwesender Alumni erregte. Er forderte die Alumni auf, an Aktivitäten teilzunehmen und häufiger zu Veranstaltungen zusammenzukommen.

    LUO Shunyao, Partner der Shanghai Fangben Anwaltskanzlei und Alumnus des Jahrgangs 2004 der Fakultät der Elektrotechnik, berichtete von seinen beruflichen Erfahrungen. Nach dem Abschluss sei er dem Hongkong College of Technology beigetreten und habe auf dem Gebiet des Urheberrechts gearbeitet. Er gab den anwesenden Studierenden drei Ratschläge: Zunächst sei es wichtig, die Karriere gut zu planen. Auch bei Hindernissen solle man an der persönlichen Entwicklung festhalten. Drittens solle man das Prinzip des lebenslangen Lernens aufrechterhalten und kontinuierlich Qualifikationen ausbauen.

    GAO Jie, Rekrutierungsmanagerin bei SAIC Volkswagen und Alumna der Jahrgangs 2009 der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, drückte dem CDHK gegenüber ihre Dankbarkeit für die gute Ausbildung aus. Sie sei überzeugt, dass der Lehrplan des CDHK von großem Nutzen für die Karriere sei. Hier habe sie Deutsch, Personalmanagement, Operatives Controlling und Rechnungswesen gelernt und sogar Grundkenntnisse über Fahrzeuge von ihren Kommilitonen der Fahrzeugtechnik, die denen sie in einem Deutschkurs saß, erworben. In ihrem ersten Arbeitsjahr sei sie aufgrund ihrer hervorragenden Deutschkenntnisse für das Transformationsprojekt bei Volkswagen ausgewählt worden und arbeitete direkt mit dem deutschen Hauptquartier zusammen. Diese wertvolle Erfahrung ermöglichte ihr einen schnellen Aufstieg am Arbeitsplatz.

    Zum Abschluss bekam CHEN Yun, Alumnus des Jahrgangs 2014 aus der Fakultät Maschinenbau (derzeit ein CNC-Techniker von Chengdu Aircraft Industrial (Group) Co., Ltd) das Wort. Herr CHEN sagte, dass er seit der Schulzeit die Hoffnung gehabt habe, Beiträge für Land und die Nation zu leisten. Er sei sehr glücklich, den persönlichen Traum im Rahmen des chinesischen Traums zu verwirklichen und die Entwicklung der westchinesischen Provinzen und der Raumfahrtindustrie des Vaterlandes zu fördern.

    Austauschrunde: v. l. n. r.: LI Pengzhong, XIONG Lu, GAO Jie, LUO Shunyao, CHEN Yun

    Die Resonanz der Veranstaltung war sehr positiv. Die Alumni brachten zum Ausdruck, über das Treffen an der Tongji-Universität und die Möglichkeit zum Austausch mit Dozenten und den ehemaligen Kommilitonen sehr glücklich zu sein. Auch in Zukunft wolle man den Kontakt fördern und Treffen organisieren.


    Stihl-Tag an der Tongji-Universität

    Am Nachmittag des 29. Mai fand im Jiren-Gebäude auf dem Jiading-Campus der TU der erste Stihl-Tag statt. Herr Dennis Blöcher, Vizepräsident für Recruiting und Talententwicklung, Frau Jessica Hütter, Leiterin der Personalabteilung der Stihl-Zentrale in Deutschland, und Frau ZANG Xiaoyan, Leiterin von Stihl Niederlassung in Qingdao, waren als Gäste vor Ort. Rund 50 Studierende und Lehrende des CDHK und der Fakultät Elektrotechnik nahmen an der Veranstaltung teil.


    Zuerst begrüßte Prof. Dr. WU Zhihong, chinesischer Vizedirektor des CDHK, alle Teilnehmenden. Er betonte, ein wichtiges Profilelement des CDHK sei die Zusammenarbeit mit bekannten deutschen Unternehmen. So hätten mitunter VW, Bosch und Siemens am CDHK Stiftungslehrstühle mit renommierten Professorinnen und Professoren eingerichtet, um hochqualifizierte Fachkräfte mit Englisch- und Deutschkenntnissen auszubilden. Der Stihl-Lehrstuhl am CDHK wurde im März 2018 mit Frau Prof. LI Li, Dekanin der Abteilung für Kontrollsysteme der Fakultät Elektrotechnik, als Lehrstuhlinhaberin errichtet. Der Forschungsbereich des Lehrstuhls umfasse mitunter Künstliche Intelligenz, die Prognose und Pflege von Antriebssystemen mithilfe von Daten, die Erhöhung der Zuverlässigkeit von Produktqualität sowie die Reduktion der Pflegekosten. Übergeordnetes Ziel sei die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte mit dem internationalen Horizont, Innovationsfähigkeit und interkultureller Kompetenz.

    Im Anschluss rekapitulierten Herr Blöcher und Frau Hütter den Werdegang der Firma Stihl von einem kleinen Familienunternehmen zu einem großen und renommierten Unternehmen für motorisierte Geräte. Sie stellten zudem Zukunftspläne und Forschungsschwerpunkte vor. Abschließend wurde auf die Möglichkeit von Praktika und Festanstellungen in der Zentrale in Deutschland verwiesen.


    CDHK-Fraunhofer Logistik Workshop zu Industrie 4.0

    Gemeinsam mit dem Fraunhofer IML und Do Logistics organisierte das CDHK am Vormittag des 12. Mai 2019 den Workshop „Automotive Logistics and Supply Chain in the Era of Industry 4.0“. Zielgruppe waren Vertreter aus den Bereichen der Automobilindustrie, der intelligenten Fertigung und diverser Investmentfonds.

    Zu den Referenten zählten Experten des CDHK, des Fraunhofer IML und des Unternehmens für inländische Logistikausrüstung. CDHK-Professor FANG Dianjun begrüßte die Gäste herzlich.

    Eröffnungsrede von Prof. FANG Dianjun

    Eröffnungsrede von Prof. FANG Dianjun

    Prof. Dr. Michael Henke, Direktor des Fraunhofer IML, hielt als erster Sprecher einen Vortrag zum Thema „Erfolgreiche Zusammenarbeit entlang der Supply Chain in der Automobilindustrie“. Vor dem Hintergrund des Themas Industrie 4.0 präsentierte er Ideen und Methoden zur Lösung komplexer Probleme in der Automobilzulieferkette.

    Rede von Prof. Dr. Michael Henke
    Rede von Prof. Dr. Michael Henke

    Im Anschluss sprach Professor FANG Dianjun über „Chancen und Herausforderungen der chinesischen Logistik und der Supply Chain im Zeitalter von Industrie 4.0“. Er ging dabei auf den aktuellen Stand sowie Chancen und Risiken der Logistik und der Supply Chain in China ein. Des Weiteren erläuterte er die deutsch-chinesische Zusammenarbeit und ging dabei auf die Bedeutung der angewandten Forschung und Promotionen in diesem Bereich ein. Im Juni 2018 war er in Qingdao zum Direktor des „Chinesisch-Deutschen Instituts für Intelligente Technologien und Promotionen“ ernannt worden, welches an das Fraunhofer-Modell anknüpft.

    Rede von Prof. FANG Dianjun
    Rede von Prof. FANG Dianjun

    Herr Markus Stute, Ingenieur des Deutschen Logistikforschungsinstituts, hielt anschließend einen Vortrag mit dem Titel „Die Chancen und Herausforderungen der chinesisch-deutschen Zusammenarbeit in der Logistik 4.0“. Er verglich die Entwicklung der intelligenten Fertigung und intelligenten Logistik zwischen China und Deutschland. Gleichzeitig stellte er „ALUROUT“ vor – eine Plattform des Alumni-Verbandes der deutsch-chinesischen Logistikkooperation.

    Rede von Herrn Markus Stute
    Rede von Herrn Markus Stute

    Abschließend sprach Herr ZHANG Feng, stellvertretender Geschäftsführer der Suzhou Robert i-COW Logistics Technology Co., Ltd., über „FTS-Systemlösungen für die Automobilindustrie“. Als erstes Unternehmen, das die Logistikgerätetechnologie des Deutschen Logistikforschungsinstituts in China verwendet, hat sich i-COW auf unbemannte Lösungen für Industriefahrzeuge und unbemannte Handhabungslösungen für Paletten konzentriert und ist zu einem wichtigen Partner für Systemintegratoren geworden.

    Rede von Herrn FENG Zhang
    Rede von Herrn ZHANG Feng

    Der Workshop war für die chinesischen und deutschen Experten eine gute Gelegenheit zum Austausch über das Thema Automobillogistik und Supply Chain und leistete einen wichtigen Beitrag für die weitere Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland in diesem Bereich.

    Gruppenbild
    Gruppenbild

    Chinakompetenz im geschäftlichen Kontext

    Was muss man bei Meetings in China besonders beachten? Worüber spricht man beim Essen (nicht)? Welche kulturellen Unterschiede gibt es beim Aufbau von Beziehungen?

    Diese und weitere Fragen zum Thema „Chinakompetenz im geschäftlichen Kontext“ diskutierten 17 deutsche Studierende am CDHK mit Vizedirektor Thomas Willems.

    Die Studierenden, die seit diesem Semester am CDHK sind, berichteten anfangs über ihre positiven China-Erfahrungen, zu denen neben den vielfältigen kulinarischen Genüssen, die ausgezeichnete Infrastruktur, das Gefühl der Sicherheit und die Pünktlichkeit des Zugverkehrs gehörten.

    Nach einem einführenden Kulturvergleich, der die seit der Antike und dem Christentum geltenden Werte (wie z.B. Wahrheit und Recht) denen des Konfuzianismus gegenüberstellte (z.B. Stabilität und gesellschaftliche Harmonie), wurden die sich daraus ergebenden Denk- und Verhaltensmuster analysiert: auf der einen Seite das konfuzianische Hierarchiedenken als ordnungs- und konsensstiftendes Prinzip, auf der anderen Seiten die demokratische Gleichheitskultur, die keinen Konflikt scheut und einen missionarischen Anspruch hat. Dass die im Konfuzianismus ausgeprägten Hierarchie-Ebenen bis heute in der chinesischen Gesellschaft gelten und die Unternehmenskultur sowie das Verhältnis von Mitarbeiter und Vorgesetzten prägen, wurde anschließend anhand von konkreten Beispielen erörtert. Im praktischen Teil ging es dann um den persönlichen und geschäftlichen Beziehungsaufbau, zu dem neben der richtigen Übergabe der Visitenkarte auch die korrekte Sitzordnung am runden Tisch sowie die angemessene Themenauswahl beim Small talk gehörte. Der letzte Teil der Veranstaltung gab Einblicke in die chinesische Unternehmenskommunikation, insbesondere in die soziale Bedeutung von Meetings, die Kunst des Verhandelns und die Erwartungen der Mitarbeiter an ihre Führungskräfte. Um die teilweise komplexen Themen besser zu veranschaulichen, erzählte Herr Willems zwischendurch von seinen eigenen praktischen Erfahrungen, die wiederum zu Fragen seitens der Studierenden führten, so dass sich lebhafte Diskussionen ergaben. Nach knapp drei Stunden und diversen Exkursen über Schein und Sein, die Rolle der Frau oder das Soziale Kreditsystem, waren die Ausgangsfragen einerseits beantwortet und gleichzeitig neue Fragen entstanden, so dass eine Fortsetzung des Seminars mit konkreten Fallstudien bereits in Planung ist.

    jobs-benimm China Knigge


    Field Trip: Finding Tongji’s Roots – Lizhuang

     Tag 1: 

    Am Dienstagmorgen um 8:50 Uhr lernten wir zum ersten Mal unsere Reisegruppe kennen, die uns sechs Tage begleiten sollte. Pünktlich um 9:30 Uhr startete unsere zehnstündige Zugfahrt Richtung Chongqing in die Provinz Sichuan. Durch die gemütlichen Abteile und die gute Stimmung innerhalb der Gruppe verging die Zeit wie im Flug. Obwohl wir während der Zugfahrt verpflegt wurden, konnten wir das vorbereitete Abendessen nach der Ankunft kaum erwarten. Der schon bereitstehende Reisebus inklusive lokalem Tourguide brachte uns in ein sehr gutes Restaurant. Dort durften wir viele lokale Spezialitäten verkosten. Da die Sichuanküche für sehr scharfes Essen bekannt ist, wurden die Gerichte mit äußerster Vorsicht probiert. Die hohen Erwartungen wandelten sich bei Manchem in Enttäuschung, als niemand am Tisch durch die Schärfe zu Tränen gerührt wurde. Das Essen war für alle Teilnehmer gut zu genießen, da der Schärfegrad der bestellten Gerichte an uns Laowais angepasst wurde. 

    Gestärkt brachen wir anschließend zum Nachtsightseeing auf. Wir konnten die beeindruckende Skyline bei einer Cable-Car-Fahrt über den Yangtze-Fluss bestaunen. Der Tourguide vermittelte uns einprägsam so manche erstaunlichen und faszinierenden Fakten. So ist Chongqing die flächenmäßig größte Stadt der Welt und die einwohnerreichste Metropole Chinas. Sie liegt auf bergigem Terrain, so dass man nie weiß in welchem Stockwerk man sich befindet, da Eingänge auch schon einmal direkt in den zehnten Stock führen. Nachdem viele Erinnerungsfotos von der beleuchteten Skyline geschossen wurden, führte uns unser Weg in unser luxuriöses Hotel und wir beendeten den Tag erschöpft um Mitternacht. 

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    Tag 2: 

    Nach einer zweistündigen Busfahrt am nächsten Morgen erreichten wir die Dazu Rock Carvings. Während einer geführten Tour, wurden uns die Hintergründe und interessanten Geschichten zu den einzelnen Felsskulpturen erläutert. Die tausendjährigen Felsgravuren beeindruckten durch ihre Größe und Detailgenauigkeit. Manche Skulpturen, wie zum Beispiel ein Tiger, waren jedoch nicht als solcher erkennbar. Vermutlich waren Tiger den Chinesen zu dieser Zeit nur aus Erzählungen bekannt. Die Figur ähnelt daher tatsächlich eher einem Panda. Die Dazu Rock Carvings beherbergen unter anderem den größten Steinlöwen Chinas und acht Meter hohe Buddha-Statuen. 

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    Nach einem leckeren Mittagsessen brachen wir zur vierstündigen Busfahrt zu unserem nächsten Ziel Lizhuang auf. Dort erkundeten wir am Abend gemeinsam die kleine Altstadt, wo wir einen Einblick in das alltägliche chinesische Dorfleben erhalten konnten. 

    Tag 3: 

    Nach einem typisch chinesischen Frühstück brachen wir am nächsten Morgen zu einer Stadtführung auf, um die Wurzeln der Tongji Universität zu erkunden. Als Guide fungierten Tongji Studenten, welche sich aktuell aufgrund eines einjährigen Volunteering Teaching Programms in Lizhuang befinden. Die Tongji Universität residierte während des zweiten Weltkriegs für sechs Jahre in Lizhuang, da die Küstengebiete von japanischen Angriffen bedroht waren. Die Führung endete bei einem gemeinsamen Mittagessen. Am Nachmittag erhielten wir die Möglichkeit mit Schülern der Lizhuang Middle School zu interagieren, indem wir in Kleingruppen je eine Klasse betreuten und ihnen unsere Kultur näherbrachten. Viele unserer Heimatländer waren den Schülern zuvor unbekannt. Die Schüler begegneten uns mit großem Interesse. Nach einer langen Fotosession zum Abschied brachen wir zum Abendessen auf und ließen den Tag in gemeinsamer Runde auf der hoteleigenen Dachterrasse ausklingen. 

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    Tag 4: 

    Nach einem kurzen Frühstück begaben wir uns auf die fünfstündige Busfahrt nach Chengdu. Dort angekommen besichtigten wir die schönen Gassen „Kuan & Zhai Alley“ und besorgten einige Souvenirs. Im Jinsha Site Museum, was zugleich eine Ausgrabungsstätte ist, lernten wir anschließend viel über die alte Kultur in Zentral China und sahen wertvolle Opfergaben aus dieser Zeit, wie Goldkronen, Stein- und Bronzeskulpturen. Der Abend endete mit einem – zum Teil – scharfen Hot Pot-Essen. Diese Art des Essens stammt aus der Sichuanprovinz. Im Restaurant konnten wir die Changing Face Show bestaunen. Bei dieser traditionellen Darbietung treten verkleidete Schauspieler auf, die in einer blitzartigen Bewegung ihre Masken wechseln und somit immer wieder für Überraschung sorgen. 

    Tag 5: 

    Am frühen Samstagmorgen besuchten wir Chengdus Hauptattraktion: die Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding. Diese Aufzucht- und Forschungseinrichtung für große Pandas und andere gefährdete Tierarten hat die größte Population an gezüchteten Pandas. Vor Ort beobachteten wir die Tiere beim Essen, Spielen und ihrer Lieblingsbeschäftigung – dem Schlafen. Neben den großen Pandas konnten wir auch ihre kleineren roten Artgenossen in dem groß angelegten Areal betrachten. 

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    Den Nachmittag verbrachten wir mit der Besichtigung des Dujiangyan Dam. Dieser über 2200 Jahre alte Staudamm wurde zum Schutz vor Überflutungen und zur Bewässerung von Ackerflächen errichtet und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Gruppe erkundete die schöne umliegende Landschaft und die einzelnen Teile des hydraulischen Wasserprojektes zu Fuß. Nach unserer Rückkehr in die Innenstadt nutzten wir die übrige Freizeit und erkundeten Chengdus Nachtleben. Die Exkursion endete am nächsten Tag mit einer zwölfstündigen Zugfahrt nach Shanghai. 

    Die Teilnehmer des CDHK werden noch lange auf diese facettenreiche, mit vielen kulturellen Highlights gefüllte Exkursion zurückblicken. Daher möchten wir uns herzlich bei der Tongji Universität, dem International Office und dem CDHK für diese Möglichkeit bedanken. 

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    Martin Raith


    KLEINES STIFTERTREFFEN AM CDHK

    Zweimal im Jahr treffen sich Vertreter der CDHK-Stifter-Unternehmen, um neue Ideen auszutauschen. So auch am 4. April, als 13 Vertreter von zehn CDHK-Stifter-Unternehmen und 25 Lehrstuhlinhaber sowie deren wissenschaftliches Personal im Chinesisch-Deutschen Innovations-Labor zusammenkamen, um über künftige Kooperationsmöglichkeiten mit dem CDHK zu diskutieren.

    Zunächst begrüßte Herr Thomas Willems, Vize-Direktor des CDHK, mit Frau Dr. ZHANG Xi (Bayer) und Herr Stephan Bietz (Bosch) – den Vorsitzenden des CDHK-Beirats – die anwesenden Firmenvertreter, CDHK-Professoren und Gäste. Im Anschluss präsentierte Herr Willems die aktuelle Entwicklung des Kollegs und informierte über neue Studenten- und Absolventenzahlen, Bewerbungs- und Aufnahmezahlen sowie die Highlights des vergangenen Jahres. Im Anschluss stellte Herr Bietz in Vertretung von Frau Dr. Abels, die von der TU Berlin und dem CDHK gemeinsam veranstaltete Summer Academy zum Thema „Training für Führungskräfteentwicklung in Deutschland & Industrie 4.0“ vor. An diesem von Frau Dr. Abels entwickelten Format, das im August in Berlin stattfinden soll, können ausgewählte Nachwuchsführungskräfte der Stifter-Unternehmen teilnehmen.

    Nach den Kurzpräsentationen diskutierten die Firmenvertreter und Professoren in vier Gruppen die Möglichkeiten der verstärkten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft bzw. zwischen den Lehrstühlen und Stifterunternehmen. Die Anliegen der Stifterunternehmen im Hinblick auf die weitere Zusammenarbeit konnten in drei Kategorien zusammengefasst werden: Einwerbung von Talenten, Forschungskooperationen, Transfer für die Gellschaft (Social Responsibility). Dabei wurden vielfältige Ansätze zur Umsetzung vorgeschlagen, etwa die regelmäßige Veranstaltung von Firmentagen an der Universität, Forschungspräsentationen der Lehrstühle, Angebote für personalrelevante Themen inklusive China- und Deutschlandkompetenz, themenspezifische Workshops im Kontext der Beiratssitzung und Open Days der Unternehmen.

    Abschließend gründeten die Teilnehmer eine „Stifter-WeChat-Gruppe“, um künftig auf diesem Weg noch stärker den Austausch zu pflegen und stets über Aktuelles am CDHK informiert zu bleiben. Beim anschließenden Buffet bestand die Möglichkeit zum weiteren Austausch und Networking in entspannter Atmosphäre.

    IMG_1783 Stiftertreffen
    IMG_1552 Stiftertreffen
    IMG_1885 Stiftertreffen
    IMG_1899 Stiftertreffen
    IMG_1541 Stiftertreffen
    IMG_1524 Stiftertreffen

    Tongji-Leitung trifft DAAD-Repräsentanten

    Im März 2019 trafen sich Herr Dr. Christian Bode, ehemaliger DAAD-Generalsekretär sowie DAAD-Beauftragter (CDH/CDHK), Frau Susanne Otte, Leiterin des DAAD-Referats Deutsche Studienangebote in Europa, Asien und Zentralasien sowie CDHK-Vizedirektor Thomas Willems mit der Tongji-Universitätsleitung. Senatspräsident Prof. Dr. FANG Shou‘en und Universitätspräsident Prof. Dr. CHEN Jie empfingen die Delegation in zwei separaten Treffen, begleitet von den zuständigen Mitarbeitern des International Office, Frau Prof. Yu Xuemei, Frau Xu Wenqing sowie CDHK-Vizedirektor Prof. Wu Zhihong und CDHK-Büroleiterin DU Fei.

    2019-3-27方书记会见德方代表

    Beim ersten Treffen am Nachmittag des 27. März wurde die Delegation von Prof. Dr. FANG Shou‘en herzlich empfangen. Herr FANG bedankte sich beim DAAD für den langjährigen Einsatz im deutsch-chinesischen Austausch, insbesondere für die herausragenden Leistungen in der internationalen Zusammenarbeit zwischen der Tongji-Universität und Deutschland. Er betonte, dass die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in der Studentenausbildung und Forschung durch die Förderung durch den DAAD sehr gute Ergebnisse erzielt habe. Die internationale Zusammenarbeit der Tongji-Universität sei so auf ein noch höheres Niveau gebracht worden. Er hoffe, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern künftig noch viele weitere Früchte tragen könne.

    Am Nachmittag des 28. März folgte ein Gespräch der DAAD-Delegation mit Tongji-Präsident Professor Dr. CHEN Jie über die weitere Entwicklung des CDHK. Man verständigte sich darüber, wie sich die chinesischen und deutschen Wissenschaftler auf der Plattform des CDHK künftigüber global entscheidende Themen austauschen und herausragende Forschungsergebnisse erzielen könnten. Präsident CHEN äußerte den Wunsch, die Kooperation mit Deutschland durch das CDHK auszubauen und mit mit den deutschen Elite-Universitäten und Stiftungslehrstühlen zu intensivieren. Auf diesem Weg werde die Tongji-Universität viele internationale Talente gewinnen und ihren Ruf weiter verbessern.

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    Der Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) wurde im Jahr 1925 gegründet, er vertritt 231 deutsche Hochschulen und 128 Studierendenschaften. Weltweit fungiert er als größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Seine Aufgaben liegen darin, Programme für Studierende und Wissenschaftler/-innen zwischen Deutschland und anderen Ländern und die Internationalität der deutschen Hochschulen zu unterstützen. Das CDHK der Tongji-Universität wurde unter der Initiative der beiden Regierungen im Jahr 1998 gegründet und zählt zu den wichtigsten Projekten des DAAD in China.


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